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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Rätsel lösen und Schlösser knacken
Zwischenüberschrift:
Osnabrück bekommt ersten Escape Room
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rätsel lösen, Schlösser knacken, die eigene Geschicklichkeit unter Beweis stellen das alles geht bald auch in Osnabrück. An der Sutthauser Straße soll noch in diesem Sommer der erste Escape Room der Stadt eröffnen.

Osnabrück. Ein Spiel für Teams, die innerhalb einer Stunde Rätsel lösen, um zu gewinnen das ist die Definition für einen Escape Room. In vielen großen, aber auch kleineren Städten gibt es solche Konzepte schon, in Osnabrück bislang noch nicht. Das machen sich nun zwei junge Gründer zunutze. An der Sutthauser Straße wollen Inna Meisner (27) und Björn Schöne (25) noch in diesem Sommer ihren Roomfox″ eröffnen.

Mit diesem Versprechen wandte sich das Paar im Mai an die Facebook-Nutzer. Mehr als 400 verfolgen seitdem über das soziale Netzwerk, wie sich die offizielle Website und der Baufortschritt im Fuxbau″ entwickeln.

Doch zuerst stand für die Spielentwickler die langwierige Suche nach einer geeigneten Immobilie an. Wir haben fast zwei Monate gesucht, bevor wir die passenden Räumlichkeiten gefunden haben″, sagt Meisner. Nicht zu schick und leicht zu renovieren sollte es sein. Die Wahl fiel auf ein ehemaliges Tattoo-Studio in der Sutthauser Straße 206.

Entstehen sollen dort in den nächsten Wochen ein gemütlicher Eingangsbereich, eine Mitarbeiterküche, Toilette, ein Steuerungsraum und natürlich zwei getrennte Spieleräume. Das erste Konzept haben Meisner und Schöne schon komplett entwickelt: Beim Fluch des Varus″ finden sich die Spieler im Wohnzimmer eines besessenen Hobby-Historikers wieder. Er soll sechs Münzen vom Ausgrabungsort in Kalkriese gestohlen und sie in seiner Wohnung versteckt haben. Was nur der Dieb weiß: Die Münzen sind verflucht, und wenn sie alle zusammengebracht werden, entfalten sie ihre magische Wirkung.

Um die gestohlenen Münzen zu finden und das Rätsel des Fluchs zu lösen, müssen die Spieler nacheinander unterschiedliche Aufgaben lösen. Meisner und Schöne lassen sich dazu einiges einfallen: Es soll nicht so sein, dass man jedes Mal Zahlen kombiniert, um immer neue Schlösser zu öffnen″, sagt Meisner. Vielmehr soll auch die Geschicklichkeit und Kreativität der Spieler angesprochen werden. Wir arbeiten auch mit technischen Hilfsmitteln, mit Licht und Akustik″, erklärt Schöne.

Als gelernten Mediengestaltern fällt es den beiden nicht schwer, neue Ideen zu entwickeln und ansprechend umzusetzen. Inspiration dafür haben sie sich in ganz Europa geholt. Das erste Mal haben wir vor drei Jahren in Stockholm gespielt, da gab es in Deutschland nur ganz wenige Escape Rooms″, sagt Schöne. Seitdem hat sich das Konzept auch hierzulande etabliert, und Firmen, Freundeskreis und Familien buchen gerne die einstündige Team-Herausforderung. Osnabrück hat auf uns gewartet″, meint Meisner, die Stadt ist bereit für ihren eigenen Escape Room.″

Bis es so weit ist, haben Meisner und Schöne noch einiges zu tun: Die Räume müssen umgebaut und eingerichtet, die Spiele vorbereitet und getestet werden. Außerdem braucht die Website neue Funktionen, von der Wegbeschreibung bis zum Buchungsportal. Wir machen das zu 95 Prozent selbst″, sagt Schöne. Doch das Ende der Anstrengungen ist absehbar. Sobald der Roomfox eröffnet wird, wollen sich Schöne und Meisner auf die Koordination der Mitarbeiter, die Konzeption neuer Spiele und die Finanzen konzentrieren. Das Alltagsgeschäft mit den Kunden übernehmen dann Studenten. Im Internet informieren die Gründer unter der Adresse room-fox.de über ihr künftiges Angebot.

Wer schon vorher einen Escape Room ausprobieren möchte, wird bereits jetzt in Georgsmarienhütte fündig: Im dortigen ExitCache″, Am Rathaus 18, können sich zwei bis sechs Spieler in den drei Räumen Mord in GMHütte″, Es( s) Zimmer″ und Kammer des Grauens″ an den Rätseln versuchen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Der Eintritt pro Person kostet 25 Euro, wenn vier Personen mitspielen. Weitere Infos im Internet auf exitcache.de.

Bildtext:
Noch sitzen sie auf einer Baustelle: Inna Meisner und Björn Schöne wollen im September Osnabrücks ersten Escape Room eröffnen.

Foto:
Louisa Riepe
Autor:
Louisa Riepe


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