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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bundeskanzler und Nobelpreisträger
Zwischenüberschrift:
28. Oktober 1972: Willy Brandt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 10 000 Menschen kamen 1972 zu einer Großkundgebung mit Bundeskanzler Willy Brandt vor das Rathaus der Friedensstadt. Sie drängten sich bis zur bischöflichen Kanzlei und in die angrenzenden Straßen und das bei strömendem Regen. Der Friedensnobelpreisträger des Vorjahres mahnte, man dürfe nicht nur von Frieden reden, sondern müsse ihn durch praktische Politik sicherer machen. Seine Rede wurde immer wieder von viel Applaus aber auch von einigen wenigen kritischen Zwischenrufen unterbrochen.

Bereits zwölf Jahre zuvor, am 22. September 1960, war Brandt als Regierender Bürgermeister von West-Berlin nach Osnabrück gereist und hatte sich ins Goldene Buch eingetragen. Auch damals war der Marktplatz überfüllt, als der SPD-Hoffnungsträger über den Frieden und die Notwendigkeit der Aussöhnung mit dem Osten sprach.

Die Ausstellung Von Papst bis Popstar das Goldene Buch der Stadt Osnabrück″ im Obergeschoss des historischen Rathauses erinnert an besondere Gäste und ihre Erlebnisse in der Friedensstadt. Sie ist noch bis Ende des Jahres zu sehen.

Bildtexte:
Willy Brandt sprach zweimal in der Friedensstadt über die kommende Aussöhnung und natürlich den Frieden. 1972 schaute ihm Oberbürgermeister Willi Kelch beim Eintrag in das Goldene Buch zu.

Es war die zweite Unterschrift, die Willy Brandt 1972 ins Goldene Buch schrieb. Zwölf Jahre vor diesem Autogramm als Bundeskanzler hatte er sich schon als Regierender Bürgermeister von West-Berlin eingetragen.

Foto:
Walter Fricke, Stadt Osnabrück
Autor:
Silke Brickwedde


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