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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kinder sehen das Feld vor lauter Mais nicht
Zwischenüberschrift:
Im Labyrinth auf dem Hof Hauswörmann kann man sich schon mal verlaufen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dort gingen Ferienpass-Kinder mit ihren Eltern am Mittwoch auf Entdeckertour und fanden Wissenswertes über die Nordsee heraus. Ihr Wissen führte sie schließlich zu einem Schatz.

Die Hühner auf dem Bauernhof der Familie Padeffke gackern aufgeregt, als sie die Kinder entdecken. Ein paar Jungs reißen etwas Gras aus dem Boden und schmeißen es ins Gehege. Gierig picken die Hühner die Halme auf und gackern noch aufgeregter. Dabei sollten eigentlich die Kinder aufgeregt sein, die mit der Ferienpass-Aktion des Gemeinschaftszentrums Lerchenstraße ins Maislabyrinth gehen. Doch die sind eher cool.

Hier kann man toll gehen″, sagt Tom, als er durch die Gänge des Maislabyrinths streift. Mais, so erzählt er, mag er gerne, am liebsten auf dem Grill. Die Körner sind dagegen nicht so sein Ding. Tom übernimmt die Führung seiner Gruppe und findet prompt ein Schild. Darauf stehen viele Informationen über Seehunde. Die brauchen die Kinder später, denn im Maislabyrinth sind weitere Schilder versteckt, auf denen keine Infos, sondern Fragen stehen.

Bei jeder Antwort, die ebenfalls auf den Schildern abgedruckt sind, steht ein Buchstabe. Die richtigen elf Buchstaben ergeben ein Lösungswort, das zu einem Schatz führt. Die Münzen darin können später im Hofladen gegen eine Belohnung eingetauscht werden.

Dass im Maislabyrinth nach Seehunden oder Leuchttürmen gefragt wird, kommt nicht von ungefähr. Die Gänge darin sehen aus der Luft betrachtet aus wie ein Leuchtturm, eine Robbe und eine Möwe. In jedem Jahr stellt sich die Familie Padeffke ein Thema, nach dem der Mais beschnitten wird. In diesem Jahr ist es die Nordsee.

Als der sechsjährige Mattis darüber informiert wird, dass er in einem Leuchtturm steht, schaut er verdutzt auf den Boden. Die sind meistes rot-weiß gestreift und leuchten″, erzählt er. Mattis war schon mal an der Nordsee und hat einen echten Leuchtturm gesehen. Dieser hier ist aus Mais.

Die Familie Padeffke schneidet die Gänge im Maislabyrinth übrigens mit Schaufeln dort hinein, nachdem sie die Koordinaten vorher auf ein Blatt Papier gezeichnet und danach mit Fahnenstangen im Feld markiert hat. Sollte sich jemand im Maislabyrinth verirren und nicht mehr herausfinden, kann er die Telefonnummer anrufen, die auf der Karte abgedruckt ist, die jeder Teilnehmer vorher bekommt. Das ist aber noch nicht oft vorgekommen, sagt Lisa Padeffke.

Das Maislabyrinth ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am 14. und 15. Oktober kann es zum letzten Mal begangen werden. Dann findet auf dem Hof Hauswörmann das alljährliche Hoffest statt. Der Eintritt kostet 3, 50 Euro. Dafür können auch der große Abenteuerspielplatz mit Klettergerüsten, Heuballen und Gokart-Parcours genutzt werden. Darauf toben die Kinder am Mittwoch auch noch, nachdem sie endlich den Schatz und den Weg aus dem Maislabyrinth gefunden haben. Infos unter der Nummer 05 41/ 5 17 33 oder maislabyrinth-osnabrueck.de.

Bildtexte:
Im Maislabyrinth des Hofes Hauswörmann lassen sich auch in diesem Sommer wieder spannende Abenteuer erleben. Am Ende wartete ein Schatz auf die Ferienpass-Kinder.

Aus der Luft sieht das Maislabyrinth so aus.

Fotos:
Michael Gründel, Mario Boss
Autor:
Thomas Wübker


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