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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Randale wird ausgeschlachtet
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum G-20-Gipfel in Hamburg.

Eins vorab: Ich verabscheue Randale jeglicher Art. Wenn man doch aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiß, dass sie eintreten werden, und auch davon ausgehen muss, dass ihre Auswirkungen erheblich sein werden, dann ist es fahrlässig, unfair gegenüber den unbeteiligten Betroffenen und letztlich einfach nur dumm, solche Ereignisse wie den soeben zu Ende gegangene G-20-Gipfel an Orten stattfinden zu lassen, wo Kollateralschäden wie verletzte Menschen, eingeschlagene Schaufensterscheiben, geplünderte Geschäfte und brennende Autos zu erwarten sind.″

Dr.Michael Woike

Belm

Wie lange will sich Deutschland von den sogenannten Autonomen es sind in Wirklichkeit Kriminelle, Gewalttäter, Verbrecher und so weiter noch vorführen lassen? Diese Chaoten und deren Sympathieträger (die es zur Genüge in linkslastigen Parteien gibt) werden natürlich wie immer den Krieg, der in Hamburg tobte, der Polizei anlasten. Welch ein Wahnwitz! Vermummt brechen sie alle nur möglichen Gesetze. Wie kann eine Demonstration unter dem Motto , Welcome to Hell′ genehmigt werden, die nur dazu dient, eine ganze Stadt zu terrorisieren? [...] Unsere Justiz widerspricht auch in derartigen Fällen immer häufiger bei ihrer Urteilsfindung jeglichem Rechtsverständnis der Bevölkerung. [...] Mein uneingeschränkter Respekt gilt der Polizei.″

Peter Banse

Georgsmarienhütte

Dass wir in Deutschland nicht in einem Paradies leben, haben wir anhand der schrecklichen Bilder aus Hamburg gesehen. Dort waren keine Demokraten am Werk, sondern Autonome, Radikale, ja sogar Kriminelle. [...] Viele verletzte Polizeibeamte, brennende Autos und geplünderte Geschäfte. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass dieser G-20-Gipfel in keiner anderen deutschen Großstadt [...] hätte besser bewältigt werden können. Der politischen und der polizeilichen Führung war im Vorfeld bewusst, dass der G-20-Gipfel in Hamburg leider so ablaufen könnte, wie er dann tatsächlich medienwirksam und für die ganze Welt augenscheinlich als bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzung auf deutschem Boden transparent war.

Als Polizeibeamter, der nicht an diesem Kriegsgeschehen teilnehmen musste, sage ich eindeutig, dass ein jeder der über 400 verletzten Polizeibeamten zu viel ist. Was ich jedoch als Lokalpolitiker beschämend finde, wie hochrangige Berufspolitiker die Geschehnisse ausschlachten und die Schuldigen aufseiten der gegnerischen Parteien kennen und benennen. Die Stadtväter in Hamburg und ihr Oberbürgermeister Olaf Scholz haben es sich nicht leicht gemacht, diesen Weltgipfel nach Hamburg zu holen. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordern einmütig Schnellschüsse wie sofortige Aufarbeitung und den Rücktritt der politischen Verantwortlichen in Hamburg.

Dabei lassen sie jedoch unsere Kanzlerin Merkel aus dem Spiel, die als Gastgeberin diesen Gipfel in Hamburg haben wollte. Dazu gesellt sich sogar der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Wendt, nicht zu verwechseln mit der mitgliederstärksten Gewerkschaft der Polizei (GdP), der als CDU-Mann ebenfalls harte Konsequenzen und den Rücktritt Scholz′ fordert.

Anders dagegen unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der richtigerweise von einer wehrhaften Demokratie spricht, der Polizei und der Hamburger Bevölkerung dankt und so den Verletzten sowie allen Opfern beisteht. Eine Demokratie muss wehrhaft und sicher sein. Sie muss sich mit Extremisten, ob links oder auch rechts, auseinandersetzen und diese in ihre rechtlichen Schranken weisen . […]″

Detlef Kolde

Essen (Oldenburg)
Autor:
Michael Woike, Peter Banse. Detlef Kolde


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