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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Prima Lebensraum und toller Spielplatz
Zwischenüberschrift:
Mit dem Förster durch den Wald ist eines der ältesten Angebote im Ferienpass
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Fuchs, den die Kinder im hohen Gras entdecken, steht da wie angewurzelt. Ist er auch. Im Wald hätte der gedacht, was wollen die ganzen Kinder hier, und wäre abgehauen″, sagt ihnen Förster Walter Galisch. Mit ihm gingen Eltern und Kinder am Samstagvormittag durch den Wald am Gut Leye. Einen Fuchs haben sie dort nicht gesehen. Das Exemplar im Gras ist nur ausgestopft.

Die Ferienpass-Aktion Mit dem Förster durch den Wald″ ist eins der ältesten Angebote in den Sommerferien. Angelina (8) und ihr Papa Matthias sind wie alle Kinder und Erwachsenen zum ersten Mal dabei. Es war sehr interessant″, sagt Matthias. Er hat viel über Pflanzen und Tiere erfahren, was er vorher nicht wusste. Die beiden gehen sonst auch in den Wald, ohne Förster. Da leben viele Tiere″, sagt Angelina und zählt auf: Spinnen, Vögel und ein Reh hat sie auch schon mal im Wald gesehen. Iljana (9) erzählt, sie habe schon mal eine Schlange in einem Wald in der Nähe von Hellern entdeckt. Die war klein und schwarz.″ Sie sei sofort auf der Stelle stehen geblieben. Aber Mama hat gekreischt″, erzählt Iljana weiter.

Walter Galisch meint, dass sei eine Blindschleiche oder eine Ringelnatter gewesen. Die gebe es in den Wäldern in und um Osnabrück. Die sind aber ungefährlich und ungiftig.″ Im Wald am Gut Leye in Atter haben er und seine Begleiter aber nur Käfer, Spinnen und einen Buntspecht gesehen. Über den Vogel hat sich Galisch gefreut. Ihn sieht man nicht so oft, wenn die Bäume so begrünt sind wie jetzt.″ Dass es auch Tiere wie Rehe oder Füchse im Wald gibt, haben er und die Kinder an den Spuren ablesen können, die sie hinterlassen haben.

Wie Tiere und Pflanzen im Wald voneinander profitieren, wurde klar, als die Kinder einen umgekippten Baum betrachteten. Unter der Rinde waren Asseln und Käfer aktiv, die sich dort Nährstoffe holten. Auch tote Bäume werden genutzt. Der Wald ist gesund. Da verkommt nichts″, sagt Walter Galisch.

Der Wald ist ein hervorragender Spielplatz, sagt der Förster. Der liegende Baum eigne sich zum Beispiel prima zum Balancieren. Solange die Bäume noch stehen, könne auf ihnen geklettert werden. Dafür müssten die Kinder nicht extra in einen Parcours und eine Halle gehen und dafür bezahlen. So sagt Galisch schließlich: Für die ganzheitliche Entwicklung ist der Wald perfekt.″

Am Ende der Ferienpass-Aktion gab es wie immer Erbsensuppe für alle.

Bildtext:
Mit dem Förster den Tieren auf der Spur. Der Fuchs im Vordergrund ist ausgestopft.

Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


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