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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück zeigt Flagge für den Frieden
Zwischenüberschrift:
Städtenetzwerk „Mayors for Peace″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen Bürgermeister jedes Jahr bundesweit vor ihren Rathäusern. Eine Flagge für den Frieden hat jetzt auch wieder die Stadt Osnabrück gehisst. Das teilt die Stadt mit.

Osnabrück ist seit August 2006 Mitglied in dem internationalen Städtenetzwerk Mayors for Peace″ oder Bürgermeister für den Frieden″. Dieses weltweite Bündnis wurde im Jahr 1982 gegründet und geht auf die Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurück. Heute gehören dem Netzwerk mehr als 7000 Städte in 160 Ländern an. In Deutschland unterstützen mehr als 500 Bürgermeister und Landräte durch ihre Mitgliedschaft das Ziel einer atomwaffenfreien Welt.

Dieses Jahr sind die Aktionen zum Flaggentag bereits am Freitag gestartet anlässlich der in New York zu Ende gegangenen Verhandlungen von rund 130 Nichtnuklearstaaten über ein Atomwaffenverbot. Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürger in den Städten und Gemeinden und nimmt dabei keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 zeigen uns die schrecklichen Folgen noch heute″, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

2016 besaßen laut städtischer Mitteilung neun Staaten noch mehr als 15 000 Atomwaffen, fast ein Drittel davon einsatzbereit. Zwar werde die Gesamtzahl seit den 1990er-Jahren langsam abgebaut, gleichzeitig aber modernisieren die Großmächte USA und Russland ihre verbleibenden Atomwaffen massiv″.
Autor:
pm


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