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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Northern Wind Orchestra zu Gast
Zwischenüberschrift:
Junge Musiker aus Michigan geben Konzert an der Angelaschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Musik verbindet nachhaltig: Wieder einmal war auf Einladung der Angelaschule das Northern Wind Orchestra″ in Osnabrück zu Gast, ein Bläserensemble aus rund 50 jungen Talenten des Blue Lake Fine Arts Camp″ in Michigan/ USA.

Wie kann man nur Toastbrot tatsächlich toasten oder Wasser mit Kohlensäure zum Sprudeln bringen? Kulturelle Eigenarten vor allem im Hinblick auf Essen und Trinken waren ein großes Thema an den Frühstücks- und Abendbrottischen der Gastfamilien, in denen die Musiker untergebracht waren. Aber auch über die unterschiedlichen Schulsysteme und politische Themen wurde viel gesprochen, verriet Ekkehard Sauer, der das Blasorchester und die Big Band der Angelaschule leitet.

Seit mehr als zehn Jahren besteht die transatlantische musikalische Freundschaft, die weit über das gemeinsame Hobby hinausgeht. Im Sinne eines kulturellen Austauschs über den Tellerrand zu gucken″ sei das Ziel der Gründer des seit 1969 existierenden Camps gewesen, sagt Chemie- und Biolehrer und Hornist Hilko Wilberts, der schon beim ersten von bislang drei Besuchen in den USA vor acht Jahren mit dabei war.

Das Rahmenprogramm führte die diesjährigen Gäste von dort unter anderem zum Dümmersee, wo sie eine Musikakademie besuchten und sich im Segeln versuchen konnten. Vor einer Stadtführung genossen sie einen feierlichen Empfang im Friedenssaal des Rathauses, wo Angelaschüler ein spontanes kleines Willkommenskonzert mit gemischtem Bläserquintett und Themen aus der West Side Story″ organisiert hatten. Durch die Unterbringung in Familien von Mitgliedern der Musikensembles der Angelaschule würden die Gäste in Gesprächen auch die Osnabrücker kennenlernen über die verbindende Sprache der Musik″ hinaus, die Worte eigentlich überflüssig″ machten, betonte Renate Frankenberg von der Stadtführungsfirma Zeitseeing″.

Während die jungen amerikanischen Musiker im Alter zwischen 13 und 19 Jahren allesamt das erste Mal die kleine Konzertreise im eigenen Tourbus durch insgesamt sieben Städte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden bestritten, gastierte das Musiklehrer- und Dirigentenehepaar Michael Eagan und Cynthia Swan-Eagan bereits das zweite Mal auch in Osnabrück. Dass sie sich dort einmal mehr sehr wohl fühlten, dokumentierten sie auch mit dem Opener des Konzerts, das sie in der Aula der Angelaschule gaben.

Das Stück Joy Revisited″ der Titel lässt sich mit Wiedersehensfreude″ übersetzen leitete ein buntes Potpourri aus Nord- und Südstaatenhymnen, Musical-Melodien und amerikanischen Märschen ein, deren Aufbau am lebendigen Beispiel erläutert wurde. Passend zu Leopold Mozarts Kindersinfonie baten die Gäste ihre professionellen″ Gastgeber vor die Bühne, um sie mit Rasseln, Triangeln und Spielzeuginstrumenten buchstäblich pfiffig″ zu unterstützen. Am Ende animierten sie mit einem beschwingten traditionellen Marsch das Publikum zum Mitsummen, Klatschen und Stampfen und zeigten, dass sie auch zusammen im Chor singen können. Beim gemeinsamen Barbecue im Anschluss an das Konzert herrschte dann auch ausnahmsweise einmal kulinarische Harmonie im Freien zu grillen, das lieben Deutsche und Amerikaner gleichermaßen.

Bildtext:
Volles Haus: Das Northern Winds Orchestra spielte ein Konzert in der Aula der Angelaschule in Haste.

Foto:
David Ebener
Autor:
mali


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