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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Scharfe Kritik am geplanten Verkauf von Nussbaum-Werken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der geplante Verkauf von drei Kunstwerken des Malers Felix Nussbaum seitens der Osnabrücker Industrie- und Handelskammer (IHK) stößt auf wenig Verständnis. Im Netz übten Vertreter aus Politik und Kunst Kritik. Was für eine geschichtslose und miese Aktion″, urteilte Michael Hagedorn, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Osnabrücker Rat, auf Facebook. Volker Bajus, Mitglied der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, pflichtete seinem Parteifreund bei: Das ist eine echte Sauerei. Kunst zu verschachern ist nicht nur verantwortungs-, sondern in diesem Fall auch noch geschichtslos.″

Dem Felix-Nussbaum-Haus die Bilder zu entziehen sei skandalös und einer öffentlichen Einrichtung unwürdig″, schrieb der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Osnabrücker Rat, Heiko Schlatermund, in einer Mitteilung. Der Osnabrücker SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken wies in einer Erklärung auf das Gewicht der Kunstwerke für das Gedenken an den Holocaust hin: Die Bilder Nussbaums sind von besonderer Bedeutung für die Erinnerungskultur.″ Harsche Worte fand auch Siegfried Hoffmann, Leiter der VG-Initiative: Bislang konnte man sich in der Illusion wiegen, wenigstens in Osnabrück sei sich die Wirtschaft bewusst, dass es neben eigenen wirtschaftlichen Interessen auch so etwas wie gesellschaftliche Verantwortung gibt. Jetzt sehen wir uns eines Besseren belehrt.″

Andere stimmten dem geplanten Verkauf der Werke zu. Es könne nicht Sinn der IHK sein, das Geld ihrer Mitglieder für Kunst auszugeben, kommentierte ein Facebook-Nutzer.
Autor:
jgie


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