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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Lernen am Rand der Gesellschaft
Zwischenüberschrift:
Weihbischof Wübbe verleiht Diplome des Sozialen Seminars
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In diesem Schuljahr nahmen am Kurs des Sozialen Seminars der Diözese Osnabrück 15 Schulen teil. Durch die Teilnahme an vielfältigen sozialen Projekten erwarben 264 Schüler die Diplome der renommierten Einrichtung.

Die Teilnehmer beschäftigten sich im Seminar mit zahlreichen sozialen Themen wie Wohnungslosigkeit, Straffälligkeit oder Zwangsprostitution. Charakteristisch für die Projekte war der enge Kontakt zu den Lebenswelten der betroffenen Menschen. Die Schüler besuchten etwa Wohnungsloseneinrichtungen und sprachen mit Mitarbeitern von Hilfeeinrichtungen. Sie machten auch mit bei konkreten Aktionen, etwa bei der Spendenaktion des Sozialen Seminars Twistringen für die Twistringer Tafel.

Ein Anliegen der Seminare ist es, über den Tellerrand der eigenen Erfahrungen hinauszuschauen. Neben der Auseinandersetzung mit extremistischen Tendenzen und der Förderung von demokratischer Willensbildung stand in diesem Jahr das Thema Flucht im Vordergrund: So lud etwa das Soziale Seminar am Gymnasium Bersenbrück beim InteGreat Day″ Geflüchtete zum gemeinsamen Kochen, Essen, Fußballspielen und Tanzen ein.

Seelsorge ist nur echt, wenn sie mit christlicher Nächstenliebe verbunden ist″, so Peter Kraemer vom Vorstand des Sozialen Seminars. Papst Franziskus fordere eine arme Kirche″: Neben der Pflicht zu einer bescheidenen Lebensführung müssten die Grenzen überschritten werden zu den Rändern der Gesellschaft, zum Unbequemen. Nächstenliebe ist kein romantisches Gefühl und zeugt auch nicht von Schwäche, sondern ist nüchtern und praxisbezogen, stark und mutig.″

Bildtext:
Vor der Verleihung der Diplome für die Teilnahme am Sozialen Seminar feierten die Schüler von 15 Schulen einen Wortgottesdienst in der Kleinen Kirche Osnabrück.

Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
mstr


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