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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Café Mandela bleibt drei weitere Jahre geöffnet
Zwischenüberschrift:
Evangelische Stiftungen verlängern Laufzeit ihrer Finanzierung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Café Mandela im Rosenplatzviertel kann weiterarbeiten. Das verkündete Burkhard Teschner, Pressesprecher der Diakonie Osnabrück, gestern in einer Pressemitteilung. Ursprünglich sei die Finanzierung der niedrigschwelligen Anlaufstelle der Diakonie für geflüchtete Menschen durch die Evangelischen Stiftungen Osnabrück auf zwei Jahre begrenzt gewesen. Dies hätte das Aus zum Ende dieses Jahres bedeutet.

Jetzt verlängerten die Evangelischen Stiftungen die Laufzeit der Zuwendungen gleich um weitere drei Jahre″, so Teschner, weil der Unterstützungsbedarf für geflüchtete Menschen nach wie vor hoch ist und davon auszugehen ist, dass dies in der nächsten Zeit so bleiben wird″.

Das Café Mandela arbeitet seit Anfang 2016 mit einem Konzept, das den Angaben des Diakonie-Sprechers zufolge vor allem darauf setzt, Hilfsstellung und Beratung ohne Hürden aufzubauen. Täglich kommen demnach bis zu 50 Besucher mit Migrationshintergrund in die Einrichtung, vor allem Flüchtlinge aus Syrien und Afrika.

Viele von ihnen besuchen den Treffpunkt einfach, um Kontakte zu pflegen, Tee oder Kaffee zu trinken und das freie W-Lan zu nutzen″, heißt es in der Mitteilung weiter. Die meisten Besucher aber haben konkrete Anliegen wie Wohnungssuche, rechtliche Fragen, Behördenprobleme, Jobsuche und vor allem den Wunsch nach Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache. Sie werden begleitet und betreut von vier hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern.″

Die Hauptamtlichen sorgten für professionelle sozialpädagogische Beratung und Betreuung, die Ehrenamtlichen stünden vor allem als Sprachpaten zur Verfügung. Ergänzende Finanzierungen durch Dritte machten es unter anderem möglich, dass die inzwischen über 40 Sprachpaten fundierte Unterstützung bei ihrer ehrenamtlichen Hilfe für Geflüchtete fänden.

Am Anfang hat uns die Diakonie mit ihrem Konzept für das Café Mandela überzeugt, jetzt waren wir beeindruckt, wie stark das Projekt im Quartier und bei den betroffenen Menschen Fuß gefasst hat″, wird Johannes Andrews, Vorstand der Evangelischen Stiftungen, in der Diakonie-Mitteilung zitiert. Der Zuschuss sei gut angelegt.

Diakonie-Geschäftsführer Hinrich Haake will nun nach weiteren Sponsoren und Unterstützern suchen. Das Ziel: Die Öffnungszeiten sollen ausgeweitet werden. Die Nachfrage dafür ist jedenfalls da.″
Autor:
pm


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