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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wiedergeborenes Kleinod
Zwischenüberschrift:
Bauerngarten im Park von Gut Sutthausen erneuert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Parkanlage rund um das Gut Sutthausen gilt als beliebtes Ausflugsziel. Nicht zuletzt der Bauerngarten mit seinen Stauden- und Kräuterbeeten bietet einen Rückzugsort im Grünen. Ein Pilzbefall machte nun aber eine umfangreiche Neubepflanzung notwendig. Die finanziellen Mittel dafür stellte die Osnabrücker Haarmann-Stiftung zur Verfügung.

Mit seinen unterschiedlichen Beeten, sortiert nach Blütenfarben, verschiedenen Kräutern und Staudengewächsen, zeigt das Rondell am Gut Sutthausen die Vielfalt eines Bauerngartens. Verschlungene Pfade und die Sitzgelegenheiten laden zum Schlendern und Verweilen ein. Eine Auswahl an Kunstwerken, die der Osnabrücker Künstler Volker Johannes Trieb eigens für diesen Garten geschaffen hat, verleihen ein besonderes Flair. Durch die Einfassung mit einer Hecke, ebenfalls typisches Merkmal eines Bauerngartens, wird das Rondell zu einem stillen Rückzugsort innerhalb der Parkanlage.

Genau diese Hecke wurde im vergangenen Jahr durch den Pilz mit dem komplizierten Namen Cylindrocladium″ befallen, was eine umfangreiche Sanierung notwendig machte. Da sich die Haarmann-Stiftung für Renaturierung, Natur- und Artenschutz in der Region einsetzt, lag es nahe, sie als Unterstützerin des Projektes zu gewinnen.

Mit einem Budget von 30 000 Euro, das komplett durch die Haarmann-Stiftung bereitgestellt wurde, konnte der Bauerngarten aufwendig saniert und neu bepflanzt werden. Innerhalb von zwei bis drei Wochen wurde eine neue Hecke gepflanzt. Hierfür wurde ein Taxus ausgewählt, eine Eibenart, die beständiger ist als der zuvor verwendete Buchsbaum. Außerdem wurde ein neuer Brunnen gebohrt, um den Garten auch im Sommer gut bewässern zu können.

Nun, da die Arbeiten abgeschlossen sind, wurde der Garten durch den Stiftungsvorsitzenden Antonius Fahnemann offiziell wiedereröffnet. Neben der Wiederherstellung des kleinen Biotops sei es der Stiftung auch ein besonderes Anliegen gewesen, den Bauerngarten für die Nutzung durch die angrenzende Schule zu erhalten, betonte er. Montagmorgens versammeln sich die Schüler abwechselnd klassenweise in Rondell und Pavillon, wie Schwester Dominica Maria berichtet. Und auch zur Umweltbildung der Schulklassen leiste der Bauerngarten einen wichtigen Beitrag. Bürgermeisterin Birgit Strangmann bedankt sich stellvertretend für die Stadt bei der Stiftung und betonte, dass der Bauerngarten ein großer Gewinn für Osnabrück sei.

Um die weitere Pflege des Gartens kümmert sich Bernd Hegerfeld, der bereits seit 2004 ehrenamtlich als Gärtner dort tätig ist.

Bildtexte:
Rundgang durch den Bauerngarten: Schwester Dominica Maria, Stiftungschef Antonius Fahnemann und Bürgermeisterin Birgit Strangmann.

Kunstwerke von Volker Johannes Trieb säumen die Beete.

Fotos:
Swaantje Hehmann
Autor:
roeh


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