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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schüler pflegen Kriegsgräber
Zwischenüberschrift:
GSG-Projekt zum Ersten Weltkrieg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 18 Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums (GSG) haben kurz vor den Ferien im Rahmen eines Projekttages das Kriegsgräberfeld aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Johannisfriedhof gepflegt.

Die Schüler wurden dabei einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung zufolge von der Stadt Osnabrück, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr unterstützt. Grabsteine und Wege wurden von den Jugendlichen mühevoll von Hand gepflegt, ungewolltes Grün wurde gezupft und neue Pflanzen gesetzt.

Ausgangspunkt für die Aktion ist ein zweijähriges Schulprojekt, bei dem sich die Schüler mit den Kriegsgräbern des Ersten Weltkrieges beschäftigen. Sie haben bereits Archive auf der Suche nach Biografien durchforstet. Leider ist die Quellenlage nicht so gut, wie wir uns das vorgestellt haben″, räumt die betreuende Lehrerin Sylvia Landscheidt ein und bittet Angehörige, die einen Bezug zum Gräberfeld haben, per E-Mail an sylvia.landscheidt@ gsg-osnabrueck.de um historische Fotos oder Briefe. Die Schüler wollen zum Abschluss des Projekts ein Heft erstellen, das auch für die kommenden Generationen des Gymnasiums zur Verfügung stehen soll.

Ebenfalls um Hilfe bittet der Reservistenverband, der zum Volkstrauertag am 19. November Kerzen gegen das Vergessen aufstellen möchte und noch einen Spender für die Lichter sucht. Und auch für die Pflege der historischen Osnabrücker Friedhöfe werden weiter Unterstützer gesucht: Erbeten werden Spenden und Stiftungen für allgemeine Bauaufgaben oder auch für konkrete Familiengräber. Infos dazu im Internet auf hasefriedhofjohannisfriedhof.de.

Der Projekttag des Stauffenberg-Gymnasiums reihte sich ein in das Kulturprogramm Neues Leben zwischen alten Gräbern″. Veranstalter sind der Osnabrücker Servicebetrieb und der Kulturverein Fokus. Unterstützt werden sie durch Ehrenamtliche, die Christengemeinschaft, den Förderkreis Hasefriedhof-Johannisfriedhof, die Treuhandstiftung Historisches Bewahren″ und die Bürgerstiftung.

Unter den Förderern des Programms sind auch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und die Osnabrücker Felicitas-und-Werner-Egerland-Stiftung.

Bildtext:
Zu den schweißtreibenden Arbeiten gehörte auch die Reinigung der Kreuze auf dem Gräberfeld.

Foto:
OSB/ Katrin Hofmann
Autor:
pm


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