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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohnheim Jahnstraße wird größer
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Studentenwerk startet nächstes Bauprojekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
2, 75 Millionen Euro will das Studentenwerk Osnabrück in den Ausbau des Wohnheims an der Jahnstraße investieren. Das Land Niedersachsen beteiligt sich an den Kosten zu einem Drittel. Foto: Jörn Martens

Das Studentenwohnheim an der Jahnstraße soll um 41 Plätze erweitert werden. Das Studentenwerk rechnet mit einem Baubeginn im August. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 900 000 Euro.

Osnabrück. Insgesamt 2, 75 Millionen Euro will das Studentenwerk in den Ausbau des 1991 errichteten Wohnheims im Stadtteil Wüste investieren. Das Grundstück, für das ein Erbbaurecht von den Evangelischen Stiftungen besteht, wurde zuletzt als Parkplatz genutzt. Die 41 neuen Wohnheimplätze verteilen sich auf drei Häuser, mit denen das Studentenwerk seine Reihenhauszeile an der Jahnstraße 38–42 ergänzt.

Nach mehr als einjähriger Planung steht einer Erweiterung nun nichts mehr im Weg. Baugenehmigung war im Februar. Ausschreibungen laufen, und wir rechnen mit einem Baubeginn im August″, teilte die Sprecherin des Studentenwerks Osnabrück, Claudia Puzik, auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Vorgesehen sind Zweier-WGs und Einzelapartments. Die Warmmiete soll sich nach früheren Angaben auf 236 Euro pro Monat belaufen.

Das Land Niedersachsen bezuschusst den Wohnheimausbau mit 900 000 Euro. Für die beiden Osnabrücker Mitglieder der Regierungsfraktionen, Frank Henning (SPD) und Volker Bajus (Grüne), ist dies laut gemeinsamer Mitteilung ein Beitrag zur Milderung studentischer Wohnungsprobleme″. Außerdem werde mit der Förderung die gute Arbeit unseres Studentenwerks″ anerkannt, das mit dem Vorhaben an der Jahnstraße ein qualitativ hochwertiges Projekt vorgelegt habe.

Der kommissarische Geschäftsführer des Studentenwerks, Stefan Kobilke, bezeichnet den Landeszuschuss als wichtigen Baustein″ zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Wir können nicht günstiger bauen als andere. Da wir die Mieten aus sozialen Gründen niedrig halten wollen, brauchen wir diese Subventionen″, zitiert ihn das Studentenwerk in einer Mitteilung. Insgesamt stellt das Land in diesem und im nächsten Jahr sieben Millionen Euro für die Entstehung von 319 neuen Wohnheimplätzen in ganz Niedersachsen zur Verfügung.

Bereits 2015 hatte die rot-grüne Landesregierung ein Förderprogramm für studentisches Wohnen aufgelegt, allerdings in Darlehensform. Mit dessen Hilfe wurde in Osnabrück das Campusquartier Bei den Linden″ gebaut ein topmodernes, 178 Plätze bietendes Studentenwohnheim zwischen Natruper Straße und Berghoffstraße (Hafen), das am Donnerstag feierlich eröffnet wird.wurde.

Und das nächste Bauprojekt dieses Kalibers ist bereits absehbar: Im Wissenschaftspark plant das Studentenwerk an der Albert-Einstein-Straße ein ebenfalls außergewöhnliches Wohnheim mit 124 Plätzen. Der Bauantrag sei im Februar gestellt worden, so Sprecherin Puzik. Wir rechnen mit einem Baubeginn im Februar 2018.″

Hochschulen und studentisches Leben in Osnabrück lesen Sie mehr auf der Seite noz.de/ campus
Autor:
Sebastian Stricker


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