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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
CDU bekommt Druck vom Corneliusweg
Zwischenüberschrift:
Veranstaltung am Westerberg: Anwohner und Gärtner melden sich zu Wort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dass die Stadt überall in Osnabrück nach geeigneten Wohnbauflächen Ausschau hält, sorgt am Westerberg für Unruhe. Bei einer Veranstaltung der CDU zur Entwicklung des Stadtteils meldeten sich vor allem Anwohner und Kleingärtner zu Wort, die ihr kleines Paradies″ am Corneliusweg in Gefahr sehen.

Osnabrück brauche dringend mehr Einwohner, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde bei der Veranstaltung im Park-Hotel. Es gebe eine große Nachfrage nach Wohnraum im Stadtgebiet. Das Ziel, 3000 neue Wohnungen bis 2020 fertigzustellen, bedeute aber nicht, dass um jeden Preis gebaut werden müsse. Aufgabe von Planern und Politikern sei es, sich mit den unterschiedlichen Interessen und Erfordernissen vertraut zu machen und dann zu entscheiden. Hier ist Demokratie pur″, versprach Brickwedde, Sie haben die Möglichkeit, darauf einzuwirken!

Vielen Teilnehmern der Diskussion erschien es nicht nachvollziehbar, dass die Stadt überhaupt einen Blick auf den Grünzug zwischen der Richard-Wagner-Straße und dem Corneliusweg geworfen hat. Es handle sich um eine der letzten Flächen, auf denen Kinder rodeln könnten, meinte eine Mutter, der Grünzug sei wichtig für das Klima im Wohngebiet, vermerkten andere, kurzum, dieses Gartengelände besitze eine einmalige Qualität″ für das gesamte Umfeld .

Das sei auch noch keinesfalls besiegelt, erklärte Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, aber wegen des großen Bedarfs habe die Stadt alle infrage kommenden Flächen in Osnabrück gescannt, um sie auf ihre Eignung zu überprüfen. Wir wissen, dass das ein herber Eingriff ist″, versicherte der Stadtplaner.

Dem Einwand, dass auf dem schmalen Streifen ohnehin nur 20 Wohnungen entstehen könnten, hielt er entgegen: Kleinvieh macht auch Mist! Im Übrigen könnten es am Ende auch mehr als 20 Wohnungen werden, aber das sei alles noch offen und von den weiteren Untersuchungen abhängig.

Im Zusammenhang mit den geplanten Baugebieten entlang der ehemaligen Westumgehungstrasse wurde Schürings entgegengehalten, dass es unverantwortlich sei, auf diese Weise noch mehr Verkehr zu erzeugen. Schon jetzt stauten sich auf manchen Abschnitten im Viertel die Autos.

Wir sind ziemlich sicher, dass wir den Verkehr verträglich machen können″, antwortete der Stadtplaner. Anhand von Verkehrsbelastungsplänen und Schallprognosen werde ermittelt, wie die negativen Auswirkungen minimiert werden könnten. Vorteilhaft sei, dass die bestehende Infrastruktur mitgenutzt werden könne, wenn neue Baugebiete in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Siedlungen entstehen.

Wo darf in Osnabrück gebaut werden? Das
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Autor:
rll


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