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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Blick auf die städtebauliche Entwicklung
Zwischenüberschrift:
martini|50 zeigt zum zehnjährigen Jubiläum Ausstellung „Plätze in Deutschland – 1950 und heute″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum zehnjährigen Jubiläum von martini| 50, Forum für Architektur und Design, kommt die Ausstellung Plätze in Deutschland 1950 und heute″ nach Osnabrück.

Osnabrück. Wie hat sich unser Bewusstsein in den vergangenen Jahrzehnten in Bezug auf Stadtplanung, Mobilität und Verkehrsführung verändert? Gingen wir nach dem Krieg geradezu verschwenderisch mit dem Platz in unseren Städten um, auf dass sich der Autoverkehr üppig bewegen kann? Zeigt das Beispiel Osnabrück, dass eine Gegentendenz an Stärke gewinnt, die den Verkehr in den Innenstädten reduzieren will, damit urbane Plätze entstehen, auf denen man gemütlich sitzen und eine Tasse Kaffee trinken kann, ohne dass Kraftfahrzeuge einen umbrausen?

Plätze in Deutschland 1950 und heute″ heißt eine Ausstellung, die solche Fragen provoziert. Zum zehnjährigen Jubiläum von martini| 50, Forum für Architektur und Design, wird die Fotoausstellung an der Martinistraße gezeigt.

Wir waren mit dem Ziel angetreten, Menschen in Osnabrück für alle Themen rund um Architektur, Städtebau und Gestaltung zu sensibilisieren″, betont Jörg Frenzel von Kuhl-Frenzel-Agentur für Kommunikation, der martini| 50 vor zehn Jahren zusammen mit seinem Kompagnon Hermann Kuhl eröffnet hat. Regelmäßige Ausstellungen, Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionen standen fortan auf dem Programm von martini| 50. Vorher waren wir oft in andere Städte gefahren, um uns bezüglich Architektur und Design auf dem Laufenden zu halten″, sagt Kuhl. Das war dann nicht mehr nötig. Sowohl Architekten als auch Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, Studierende oder auch private Bauherren konnten sich vor Ort mit der Materie befassen. Ob Bauherrenseminare oder die Präsentation des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur, das Forum verdiente sich seinen Namen. Alsbald öffnete sich martini| 50, bot in Autohäusern Vorträge zu Kfz-Design an oder zeigte in Kooperation mit dem Film-Fest Osnabrück in Kirchen oder im Iduna-Hochhaus Filme zur Baukultur. Auch der Architekturführer Osnabrück geht auf das Engagement von martini| 50 zurück.

Zum Jubiläum haben wir unsere Website relaunched″, sagt Frenzel. Neben einem neuen Erscheinungsbild haben die beiden Architekturfanatiker deren Wirkungsgrad erweitert: Wir wollen auch die Region einbeziehen. Und man erfährt, was beispielsweise in Oldenburg, Lingen, Bielefeld oder Münster in Sachen Architektur und Design angesagt ist″, so Kuhl. Seit einigen Jahren ist er im Beirat des Netzwerks Baukultur in Niedersachsen″. Dort stört es ihn, dass die Hauptachse des Interesses von Wolfsburg über Braunschweig nach Hannover führt. Osnabrück und das westliche Niedersachsen verdienen mehr Beachtung″, sagt er.

Das ist also ein Grund mehr für die beiden, zusammen mit dem städtischen Projekt Mobile Zukunft Osnabrück geht vor″ die Ausstellung Plätze in Deutschland″ nach Osnabrück zu holen, die vom Deutschen Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund konzipiert wurde. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die durch die neuen Präsentationsorte stetig erweitert wird″ sagt Frenzel. Daher werden jetzt auch zwei Fotos vom Osnabrücker Neumarkt integriert: ein historisches von nach dem Krieg und ein ganz aktuelles. Beispiele aus Berlin, Dortmund, Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Stuttgart und vielen anderen deutschen Städten bieten einen aufschlussreichen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Deutschlands.

Martini| 50″ : „ Plätze in Deutschland 1950 und heute″, Mittwoch, 21. Juni (Eröffnung um 18 Uhr),
bis 14. Juli, Mo.–Fr. 10–12 Uhr und 14–17 Uhr.

Bildtext:
Gründeten das Forum für Architektur und Design: Jörg Frenzel (links) und Hermann Kuhl.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Tom Bullmann


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