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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Polizei probt Großeinsatz gegen Fußball-Chaoten
Zwischenüberschrift:
Mehr als 700 Einsatzkräfte stellen an Bremer Brücke Risikospiel nach
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In einer groß angelegten Übung haben Polizei und Rettungskräfte am Freitag an der Bremer Brücke den Einsatz bei einem Risiko-Fußballspiel geprobt. Mehr als 700 Einsatzkräfte waren beteiligt. Im Umfeld des Stadions wurden Straßen teilweise gesperrt.

Osnabrück. Das Szenario: eine Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und Arminia Bielefeld. Los ging es am Hauptbahnhof, wo Arminia-Fans gespielt von niedersächsischen Polizisten von uniformierten Beamten zu Bussen gebracht und von dort aus zur Bremer Brücke gefahren wurden.

Der Einsatz sollte möglichst realistisch ablaufen, wie Polizeisprecherin Anke Hamker sagte. 500 Polizeibeamte waren zu dem Zweck im Einsatz, außerdem mehr als 200 Feuerwehrleute.

Die Polizisten, die die Randalierer mimten, gaben ihren Kollegen in Uniform einiges zu tun. Sie rüttelten an einem Bus der Stadtwerke, sangen Schmähgesänge gegen die Polizei und sprangen beim sogenannten Block-Sturm über Eisengitter. Aus einem Fanmarsch warfen sie Becher auf begleitende Beamte, und im VfL-Stadion randalierten sie heftig weiter.

Bei der Übung wurde auch das Abbrennen von Pyrotechnik mit drei im Stadion aufgestellten Nebelmaschinen nachgestellt.

Insgesamt behandelte die Feuerwehr über 50 Verletzte, die natürlich nicht wirklich zu Schaden kamen, aber so geschminkt waren: Verletzungen durch Schlägereien unter Fans, durch Pyrotechnik und Pfefferspray. Die Einsatzleitung forderte zusätzliche Rettungskräfte an, um alle behandeln zu können. Die Verletzten wurden zur Halle Gartlage gebracht, wo sich das nachgestellte Krankenhaus befand.

Die Polizei dokumentierte den gesamten Einsatz umfangreich in Bild und Film, zusätzlich schwebte eine Drohne der Stadt über der Bremer Brücke, die das Geschehen per Videokamera aufzeichnete. Wir werden den Einsatz in den kommenden Tagen auswerten und schauen, an welchen Stellen wir eventuell noch besser zusammenarbeiten können″, sagte Polizeisprecherin Anke Hamker.

Bildergalerie
auf www.noz.de

Bildtext:
Die Übung sollte der Realität so nah wie möglich kommen: Beamte schirmen Rettungskräfte ab, die einem Mann helfen, der Verbrennungen durch Pyrotechnik erlitten hat. Die Wunden sind natürlich nur aufgeschminkt.

Beamte in Uniform führen einen Randalierer ab, der im wirklichen Leben sein Geld ebenfalls bei der Polizei verdient.

Wie im richtigen Einsatz werden die Randalierer zu Boden gebracht und anschließend abgeführt.

Laut Übungsdrehbuch gab es mehr als 50 Verletzte. In der Feuerwehrsprache: MANV Massenanfall von Verletzten.

Fotos:
Michael Gründell
Autor:
Sven Kienscherf


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