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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Umweltbildungszentrum sieht hohen Investitionsbedarf
Zwischenüberschrift:
Feier zum 20-jährigen Bestehen – Sonntag eröffnet Sonderausstellung „Planet der Zukunft″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn Donald Trump eine der jährlich 700 Veranstaltungen des Umweltbildungszentrums (UBZ) Osnabrück besucht hätte, würde er wohl wissen, dass es den Klimawandel tatsächlich gibt. Die Einrichtung blickt auf eine 20-jährige Geschichte zurück. Nach vorne schaut Kultusdezernent Wolfgang Beckermann. Er sagt, es bedarf dringender Investitionen, um das UBZ zukunftsfähig zu halten.

Das Thema Umwelt beschäftigt die Menschen hierzulande nicht erst seit der Entdeckung des sauren Regens. Nachhaltiges Lernen in Osnabrück ist aber erst seit 20 Jahren durch die Schaffung des Umweltbildungszentrums möglich. Damals wurden in Niedersachsen über 50 solcher Zentren auf Beschluss der damaligen Umweltministerin Monika Griefahn (SPD) eingerichtet. Keines verfügt aber wie die Osnabrücker Institution über eine direkte Anbindung an ein Naturkunde-Museum, ein Planetarium und einen Zoo.

Für Junge und Alte

In den vergangenen 20 Jahren haben viele Kinder das UBZ und dessen Umweltmobil Grashüpfer″ kennengelernt. Das Angebot des UBZ richtet sich aber ebenso an Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Umwelt-Bewusstsein kann man schon im Vorschulalter schaffen″, sagt Norbert Niedernostheide, kommissarischer Leiter des Museums am Schölerberg.

Seine Kollegin Andrea Hein verweist darauf, dass die Arbeit des UBZ ganzheitlich angelegt ist und praktische Auswirkungen hat. Als Beispiel führt sie die Marktschwärmer an. Dabei treffen sich jeden Dienstag vor dem Zoo Erzeuger aus der Region, die zuvor im Internet bestellte und dort bezahlte Lebensmittel abgeben. Zusammenarbeiten gibt es aber auch mit dem Theater, der Volkshochschule, der Nordwestbahn oder den anderen regionalen Umweltbildungszentren.

Die praktische Ausrichtung und die Kooperationen des UBZ mit unterschiedlichen Partnern haben dazu geführt, dass dessen Arbeit so erfolgreich ist, meinen Niedernostheide und Hein. Damit diese erfolgreiche Arbeit fortgeführt werden kann, sei es notwendig die Dauerausstellung zu aktualisieren und weitere Investitionen zu tätigen, mahnt Wolfgang Beckermann, Vorstand für Bildung, Soziales und Kultur der Stadt. Sonst kann das Haus seinen Zweck nicht mehr erfüllen″, so Beckermann. Niedernostheide spricht von einem Investitionsbedarf von fünf Millionen Euro. Beckermann sagt, das Geld müsse durch Kooperationspartner aufgebracht werden, mit denen es inhaltliche Verknüpfungen gebe und mit denen das Thema Umwelt weiterentwickelt werden könne.

Natur und Umwelt muss für alle erlebbar bleiben″, fordert Niedernostheide. Gerade durch den Zuzug vieler Migranten, die aus ihren Herkunftsländern die hiesigen Umweltstandards nicht kennen, stehe das UBZ vor Herausforderungen in der Zukunft. Vielleicht sollte sich Donald Trump auch mal in Osnabrück weiterbilden, um zu lernen, dass es unumstößliche Fakten gibt, die den Klimawandel belegen, so Niedernostheide. Vielleicht sollte sich Donald Trump auch mal in Osnabrück weiterbilden, um zu lernen, dass es unumstößliche Fakten gibt, die den Klimawandel belegen, so Niedernostheide.

Am Sonntag um 11 Uhr eröffnet die Sonderausstellung Planet der Zukunft″. Sie wird bis zum 29. Oktober gezeigt. Die Schau widmet sich anhand anschaulicher Projektionen dem Thema Klimawandel″. Objekte wie ein Tornado-Simulator, ein Wetter-Satellit oder die originale Arktis-Station Schlaftomate″ machen die Ausstellung praktisch erlebbar. Sie passt eins zu eins zu den Themen des Umweltbildungszentrums″, sagt Niedernostheide. Mehr Infos unter https:// www.osnabrueck.de/ mas/ umweltbildungszentrum.html.
Autor:
tw


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