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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kundgebung der AfD in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die AfD Osnabrück veranstaltet am Samstag, 10. Juni, erneut eine Kundgebung in Osnabrück. Ab 18.30 Uhr soll Dietmar Friedhoff auf dem Ledenhof sprechen. Die Polizei wird mit einem Großaufgebot vor Ort sein. Friedhoff ist der stellvertretender Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Hannover und Direktkandidat für die Bundestagswahl. Die Kundgebung ist bei der Stadt angemeldet. Offiziell ist zwar noch keine Gegendemonstration angemeldet, dennoch rechne die Polizei mit mehreren Hundert AfD-Gegnern, sagt Polizeisprecher Frank Oevermann unserer Redaktion. Daher werde die Polizei ähnlich aufgestellt sein wie bei vorherigen Veranstaltungen dieser Art″. Bei der AfD-Kundgebung in Osnabrück im April war die Polizei, die den Marktplatz mit sogenannten Hamburger Gittern abgesperrt hatte, mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Ankündigung des AfD-Kreisverbandes zufolge wird Friedhoff unter anderem über die äußere Sicherheit″ sprechen. Auf Nachfrage unserer Redaktion beim Kreisverband konkretisiert der stellvertretende Vorsitzende Hartwig Knoops, es gehe um die Landesverteidigung etwa die Bundeswehreinsätze in Afghanistan und Incirlik in der Türkei. Diese Einsätze seien durchaus umstritten. Friedhoff ist Oberstleutnant der Reserve.

Auf der Kundgebung wird Knoops zufolge auch Daniel Wolf sprechen. Er ist der Kreisvorsitzende der AfD und gilt als Unterstützer des umstrittenen Landeschefs Armin Hampel. Ferner sei ein Überraschungsgast″ möglich, sagt Knoops. Bei früheren öffentlichen Auftritten Friedhoffs hatten die Bundesvorstandsmitglieder Beatrix von Storch und Armin Hampel gesprochen.

Erst am 18. April hatte die AfD in Osnabrück eine Kundgebung veranstaltet, bei der die EU-Abgeordnete Beatrix von Storch und der Landeschef Armin Hampel sprachen. 2000 Menschen demonstrierten lautstark gegen die Veranstaltung. Aufregung hatte es um einen mutmaßlichen Hitlergruß eines Mannes aus den Reihen der AfD-Anhänger gegeben, an dem die Polizei nach Ermittlungen aber inzwischen zweifelt.

Bildtext:
Dietmar Friedhoff

Foto: AfD Niedersachsen
Autor:
yjs


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