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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aus dem Provisorium wird eine feste Ampel
Zwischenüberschrift:
Ab Jahresende wieder grüne Welle auf Hansastraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Römereschstraße ist seit zwei Wochen wieder frei, aber manche Autofahrer wundern sich, dass die Baustellenampel an der Kreuzung Hansastraße/ Mühleneschweg immer noch steht, obwohl sie eher als Verkehrshindernis wahrgenommen wird.

Osnabrück. Für die Stadt überwiegen aber die Vorteile. Grüne Welle? Fehlanzeige auf der Hansastraße, denn die provisorische Signalanlage am Mühleneschweg kann gar nicht an den Verkehrsrechner angeschlossen werden. Pendler, die täglich mit dem Auto aus Bramsche oder Wallenhorst kommen, machen die Ampel deshalb für den stockenden Fluss verantwortlich. Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter für den Straßenbau in Osnabrück, sieht das anders. Für alle, die aus dem Mühleneschweg kommen, sei das Provisorium ein Segen, hält er dagegen.

Schmidt bekennt, dass er selbst jeden Tag mit dem Auto über die Hansastraße zur Arbeit fährt. Nach seinem Eindruck ist die Taktung der Baustellenampel akzeptabel. Zu größeren Behinderungen komme es nicht. Wichtig sei aber, dass der Querverkehr abfließen könne und dass die Fußgänger die Seite wechseln könnten, gibt der Fachdienstleiter zu bedenken. Dafür sei die Ampel unerlässlich.

Aus diesem Grund hat die Stadt die Signalisierung der Kreuzung in das diesjährige Programm aufgenommen. 130 000 Euro kalkulieren die Planer für eine dauerhafte Ampelanlage, die an den Verkehrsrechner angeschlossen ein Garant für die Grüne Welle werden soll. Spätestens zum Jahresende soll die Zeit des Provisoriums vorbei sein, sagt Schmidt.

Bis zur Fertigstellung der neuen Signalanlage müssen sich die Verkehrsteilnehmer mit der Baustellenampel arrangieren. Während dieser Zeit stellt sich die Stadt darauf ein, dass weniger Temposünder von der fest installierten Blitzanlage an der Hansastraße erfasst werden. Der Zwischenstopp bei Rotlicht bringt es nämlich mit sich, dass insgesamt langsamer gefahren wird.

Dass der Verkehr seit zwei Wochen wieder über die Römereschstraße rollt, heißt übrigens nicht, dass die Bauarbeiten dort beendet wären. In den kommenden Wochen will der Fachdienst Straßenbau noch Restarbeiten ausführen. So müssen am Knotenpunkt mit der Bramscher Straße einige Verkehrsinseln verändert werden, um Platz für die neuen Abbiegespuren zu schaffen. Vorerst bleibt es auch bei der Regelung, dass stadtauswärts fahrende Autos nicht links in die Römereschstraße abbiegen dürfen. Ihnen legt die Stadt mit ihrer Beschilderung nahe, an der Baustellenampel links abzubiegen und über den Mühleneschweg ihr Ziel anzusteuern. Spätestens Ende Juli will die Stadt mit ihren Arbeiten fertig sein.

Mehr über Baustellen und Umleitungen in Osnabrück auf noz.de/ os

Bildtext:
Manche Autofahrer ärgern sich über die provisorische Ampel an der Hansastraße. Aus dem Provisorium soll eine feste Einrichtung werden.

Foto:
Thomas Niemeyer
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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