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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadtwerke Bramsche kritisieren Stadtwerke Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Geschäftsführer Brüggemann: Werbung für Stromtarif mit falschem Preis-Vergleich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bramsche/ Osnabrück. Der Konkurrenzkampf der Energieversorger wird immer härter. Das spüren auch die Stadtwerke Bramsche. Sie ärgern sich allerdings über Mitbewerber, die mit falschen Angaben agieren. Dazu gehören nach Angaben des Geschäftsführers Jürgen Brüggemann auch die Kollegen von den Stadtwerken Osnabrück.

Die Kollegen würden im Bramscher Stadtgebiet Flyer verteilen, in denen der Strom-Grundpreis der Stadtwerke Osnabrück mit dem Preis des Grundversorgers Innogy verglichen werde. Dabei schneiden die Osnabrücker besser ab. Der Haken an der Sache: Im Kernstadtgebiet von Bramsche ist die Innogy nicht der Grundversorger. Das sind die Stadtwerke Bramsche. Und deren Grundpreis sei etwas günstiger als der der Osnabrücker, betont Brüggemann. Die Innogy sei lediglich in den Außenbereichen Grundversorger. Aber die haben ihre Kampagne komplett über Bramsche gezogen.″

Die Werbung habe viele Kunden verwirrt, ergänzt Rolf Middelberg vom Vertrieb der Bramscher Stadtwerke. Viele Anrufer hätten geglaubt, die Stadtwerke Bramsche gehörten zu den Stadtwerken Osnabrück. Tatsächlich hat es vor vielen Jahren eine Verbindung gegeben, aber heute haben wir mit den Stadtwerken Osnabrück nichts mehr zu tun.″

Die Stadtwerke Osnabrück hätten im April und Mai den Schwerpunkt unserer werblichen Aktivitäten auf den Nordkreis gelegt″, bestätigt Nicole Seifert aus der Unternehmenskommunikation. Bestandteil dieser Kampagne sei auch ein korrekter Vergleich mit den Konditionen der Innogy, die in Teilen der Gemeinde Bramsche Grundversorger ist″. Die Stadtwerke Osnabrück stünden in einem Wettbewerb, den wir annehmen und den wir auch aus der anderen Perspektive kennen″.

Unabhängig von dieser Debatte ist im Kundenservice der Stadtwerke Bramsche derzeit laut Middelberg einiges los″, weil auch verstärkt Ranger″ unterwegs seien, die im Auftrag verschiedener Anbieter von Tür zu Tür ziehen. Diese Werber würden nur verdienen, wenn sie auch Verträge abschließen. Da darf man sich nicht übertölpeln lassen″, warnte der Vertriebsmitarbeiter vor diesen Haustürgeschäften. Häufig seien die Fallstricke im Kleingedruckten versteckt. Nach Einschätzung des Vertriebsexperten seien die Bramscher allerdings relativ robust″. Nur ganz vereinzelt gebe es Wechsel aufgrund solcher Haustürgeschäfte. Middelberg bot allen Verbrauchern an, die Beratung durch die Stadtwerke Bramsche zu nutzen. Wettbewerb ist gut und richtig, davon profitieren wir ja selbst. Aber man muss absolut sauber spielen."
Autor:
be


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