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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wachsende Kunstwerke
Zwischenüberschrift:
18. Bonsaitage in der Gartenbaumschule Trentmann
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie kleine Kunstwerke wirkten die Miniaturbäume, die die Besucher am Wochenende bei den 18. Osnabrücker Bonsaitagen in Augenschein nehmen konnten. Zudem boten die Bonsaifreunde Osnabrück auf dem Gelände der Gartenbaumschule Trentmann eine Pflanzenbörse.

Wer das Gelände der Gartenbaumschule betrat, bekam spannende Gegensätze geboten. Im Schatten eines hundertjährigen Riesenmammutbaums konnten die unterschiedlichsten Bonsaibäume betrachtet und erworben werden. Der alte Baumbestand bot eine perfekte Kulisse für die zweitägige Veranstaltung. Während sich draußen Besucher von Vereinspräsident Rolf Kolkhorst und seinen Vereinskollegen über das Erscheinungsbild und die Pflege von Bonsais informieren ließen, konnten im ehemaligen Verkaufsraum der Gartenbaumschule besonders prächtige Exemplare betrachtet werden, viele von ihnen mit einem Alter von über 40 Jahren. Eindrucksvoll wirkte etwa eine lila-weiße Satsuki-Azalee, aber auch eine europäische Rotbuche oder ein über 50 Jahre alter Feldahorn zogen die Blicke auf sich.

Das Erscheinungsbild eines Bonsais ist zwar steuerbar, bedarf aber einer Pflege, die sich über viele Jahre hinzieht und Geduld und Kontinuität verlangt, erläuterte Clubmitglied Jürgen Witte. Umtopfen, Wurzeln schneiden, Düngen und Gießen sind dabei genau aufeinander abgestimmt. Es ist wie ein Spiegel. Was sich oben tut, das tut sich auch unten und umgekehrt″, erklärte der Bonsaiexperte. Bonsais seien echte Bäume, nur eben im Kleinformat. Sie müssten draußen stehen und auch den Elementen ausgesetzt sein, ergänzte er. Eine besonders kleine Variante sind die Shohin″, die ebenfalls bei den Bonsaitagen präsentiert wurden. Die bis maximal 21 cm großen Pflanzen passen bequem in eine Hand.

Eine wichtige Rolle bei der Bonsaipflege spielt auch das Zubehör. Selbst gefertigte Bonsaikeramik bot Ralf Hauke aus Hannover an. Über die Wahl der passenden Pflanzschale lässt sich nicht nur das Wachstum, sondern auch die Gesamtausstrahlung eines Bonsais beeinflussen. Außerdem gibt es spezielle Präsentationstischchen. Vereinsmitglied Christian Krömker demonstrierte zudem vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Miniaturbäume.

Weitere Infos online unter bonsaiclub-osnabrueck.de

Bildtext:
Wie ein normaler Baum, nur in Miniatur auf die über viele Jahre gepflegten Bonsaibäume in der Ausstellung richteten sich viele faszinierte Blicke.

Foto:
Christoph Beyer
Autor:
cby


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