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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
380-kV-Sternwanderung soll Signal senden
Zwischenüberschrift:
Bürgerinitiativen der Region laden am 11. Juni zu einer Gemeinschaftsveranstaltung ein
Artikel:
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Originaltext:
Bissendorf/ Hilter/ Osnabrück. Mit einer gemeinsamen Sternwanderung am Sonntag, 11. Juni, wollen die sechs regionalen Bürgerinitiativen Keine 380-kV-Freileitung am Teuto″ ihre Forderung zugunsten einer Vollerdverkabelung beim Neubau der Höchstspannungsleitung öffentlichkeitswirksam untermauern.

Von dieser Sternwanderung soll ein starkes Signal an die politisch Verantwortlichen in Berlin ausgehen″, erklärt BI-Sprecher Frank Vornholt.

Treffpunkt für die Teilnehmer aus Voxtrup und Bissendorf ist um 12 Uhr am Bissendorfer Rathaus (Kirchplatz 1). Ziel des siebeneinhalb Kilometer langen Fußmarsches (zwei Stunden) ist das Gelände der Oberschule in Hilter-Borgloh, wo um 15 Uhr die gemeinsame Veranstaltung der sechs BIs beginnt. Für den Rückweg nach Bissendorf ist ein Bustransfer organisiert. Der Bus startet um 17 Uhr in Borgloh, sagt Christine Hoefer, Sprecherin der Voxtruper BI.

Die BIs geben in Borgloh umfangreiche Informationen zum aktuellen Stand und berichten über Hintergründe zur Erdverkabelung und über den geplanten Höchstspannungsfreileitungsbau. Daneben kommen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz. Des Weiteren werden der Hilteraner Bürgermeister Marc Schewski sowie Abgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen einige Worte sprechen.

Frank Vornholt untermauert einmal mehr, wie sinnvoll und umweltschonend die neue Verlegetechnik sei: Wirtschaftlich und nachhaltig, jetzt fehlt nur der politische Wille im Sinne aller Menschen im Osnabrücker Land.″ Die Strecke von Wehrendorf nach Gütersloh dränge sich mit ihrem hohen Konfliktpotenzial mit Blick auf die gewachsene Besiedlungsstruktur, der hohen Bevölkerungsdichte an der Strecke und der bereits bestehenden A 33 geradezu auf, diese Technik im Rahmen eines ersten, deutschlandweiten Pilotvorhabens umzusetzen.

Zum einen handelt es sich um das neue E-Power-Pipe″-Verfahren. Diese Technologie soll nach den Plänen des Vorhabenträgers Amprion in einem Pilotprojekt auf einer Baustelle in Borken eingeführt werden. Ein Aufgraben des Bodens ist nicht mehr erforderlich. Die Stromkabel werden durch vorher im Boden eingebrachte Leerrohre gezogen. Bei der AGS-Verfahrenstechnik ist das Prinzip ähnlich. Auf einer Teststrecke in Stade wird das Verfahren, das eine reibungslose Verlegung von Höchstspannungskabeln in einem wassergefüllten Leerrohr ermöglicht, gegenwärtig erprobt. Vorteil: Es werden weniger als zwei Meter Trassenbreite benötigt: Ideal entlang bestehender Autobahnen und Fernstraßen″, kommentiert Frank Vornholt. Damit sei eine Vollerdverkabelung einfacher.
Autor:
awe


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