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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fünf weitere Stolpersteine
Zwischenüberschrift:
Neue Gedenkplatten für NS-Opfer werden verlegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Fünf weitere Stolpersteine werden an diesem Mittwoch in Osnabrück verlegt. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Die Gedenkplatten erinnern an fünf Bürger, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Die Route der Verlegung beginnt um 14 Uhr vor dem Haus Adolfstraße 22 mit der Verlegung eines Stolpersteins für Hubertine Sanders, die im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Ravensburg als politisch″ Inhaftierte ermordet wurde. Die Patenschaft für diesen Stein übernimmt Diana Häs.

Anschließend wird gegen 14.30 Uhr ein Stolperstein für Alida Jans am Kamp 10/ 11 verlegt. Jans wurde als asozial″ stigmatisiert und am 16. Januar 1945 in Ravensbrück ermordet. Paten des Steins sind Angehörige der Familie.

Gegen 15 Uhr findet an der Hasestraße 37 die Verlegung eines Stolpersteines für Bernhard Feltkamp statt, der aus politischen Gründen inhaftiert war und am 19. Februar 1942 mit 37 Jahren im KZ Dachau starb. Ulrike Phleps übernimmt die Patenschaft für diesen Stein.

Am Klingensberg 12 wird gegen 15.30 Uhr der Stolperstein in Erinnerung an Ferdinand Gräber verlegt, der als politischer Häftling an den Folgen der Haft am 31. Januar 1940 in Oranienburg in einem Außenlager des KZ Sachsenhausen starb. Erneste Junge ist Patin des Steins.

Die Route endet gegen 16 Uhr in der Thomasburgstraße 35 mit der Verlegung eines Stolpersteins für Anita Frankenberg, geborene Beckmann, die wie Alida Jans als asozial″ stigmatisiert wurde und vermutlich ebenfalls im Konzentrationslager Ravensbrück ums Leben kam. Ihr genaues Todesdatum ist unbekannt und wurde 1980 amtlicherseits auf den 31. Dezember 1945 gesetzt. Die Patenschaft haben Angehörige ihrer Familie übernommen.

Die Verlegung wird erneut durch Berufsschüler des Berufsschulzentrums am Westerberg begleitet.

Weitere Informationen zu dem Projekt Stolpersteine im städtischen Büro für Friedenskultur unter Telefon 05 41/ 323-22 87 sowie im Internet auf osnabrueck.de/ stolpersteine.
Autor:
pm


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