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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Karacho durch das schwarze Loch
Zwischenüberschrift:
Rennrutschmeisterschaft im Nettebad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rund 60 Hobbyrennrutscher aus ganz Deutschland haben am Samstag im Nettebad um den Gewinn der regionalen Rennrutschmeisterschaft gewetteifert, die als eine von neun Stationen des Deutschland-Cups der Rennrutscher ausgetragen wurde.

Von Luca Kleine HeitmeyerOsnabrück. Schauplatz des Wettkampfes war die beliebte Röhrenrutsche Black Hole″. Die 86 Meter lange Bad-Attraktion zählt zu den anspruchsvolleren Bahnen in Deutschland, weil sie vergleichsweise kurz ist. Normalerweise sind Rennrutschbahnen zwischen 100 und 140 Meter lang. Für die Rutscher ist das eine besondere Herausforderung.

Zum Fehlerkorrigieren bleibt eigentlich keine Zeit″, erzählte Teilnehmer Markus Hönings aus Hameln. Auch das Innenleben der Rutsche sei zunächst gewöhnungsbedürftig: Es ist ziemlich dunkel. Da muss man fokussiert bleiben.″ Hönings ist seit sieben Jahren Rennrutscher und aktuell sogar amtierender deutscher Vizemeister. Er betreibt den Sport als reines Hobby, trainiert als ambitionierter Wettbewerbsteilnehmer aber mehrmals in der Woche. Mittlerweile hat sich eine kleine, aber gut vernetzte Rennrutschszene in Deutschland etabliert″, berichtete der Hamelner.

Das Osnabrücker Nettebad war bereits zum zweiten Mal Wettkampfort der im Rahmen des Deutschland-Cups ausgetragenen Meisterschaft, zu der neben vielen lokalen Sportlern auch ambitionierte Rennrutscher aus dem gesamten Bundesgebiet antraten. Gestartet wurde in den Klassen Damen, Herren und Kinder bis 15 Jahre. Jeder Teilnehmer musste drei Durchläufe absolvieren, wobei die jeweils langsamste Zeit gestrichen wurde.

Markus Hönings, der jedes Jahr an zahlreichen Meisterschaften und Turnieren teilnimmt, lobte die Mitarbeiter des Nettebads für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs. Wir Rennrutscher kommen besonders gerne nach Osnabrück″, so Hönings. Man tut hier alles dafür, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird. Dafür sind wir sehr dankbar, denn unser noch weitestgehend unbekannter Sport braucht engagierte Unterstützer wie das Nettebad.″

Die schnellsten Rutscher benötigten für einen Durchgang in der Black Hole″ gerade einmal etwas mehr als acht Sekunden. Die Gewinner sowie die Zweitplatzierten der Wettkampfklassen Herren und Damen durften sich neben Medaille und Urkunde über die Qualifikation zur Teilnahme am großen Finale des Deutschland-Cups freuen, das im November ebenfalls in Niedersachsen stattfindet. Schauplatz ist dann Bad Lauterberg im Harz.

Weitere Fotos
auf www.noz.de

Bildtext:
Aus dem schwarzen Loch („ Black Hole″) werden die Rutscher in den Auslauf gespült.

Foto:
Osterfeld
Autor:
Luca Kleine Heitmeyer


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