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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Unglaublich gut geklappt″
Zwischenüberschrift:
Studenten in Haste gärtnern gemeinsam
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit August 2016 bewirtschaften Studenten der Hochschule Osnabrück auf dem Campus Haste einen Gemeinschaftsgarten. Für die angehenden Akademiker stehen Nachhaltigkeit und Gemeinschaft im Vordergrund.

Der Gemeinschaftsgarten ist für uns zu einem Treffpunkt geworden, an dem wir zusammenkommen und uns austauschen. Dass macht den Garten aus″, sagt Roland Lumma, Student der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Osnabrück. Mit seinen Kommilitonen Jannes Brusermann, Felix Jacobs und Christian Röper initiierte er das Gemeinschaftsprojekt auf dem Hochschulcampus in Haste. Die Hochschule hat vor einiger Zeit eine Projektförderung ausgeschrieben und ein studentisches Vorhaben mit Nachhaltigkeit gesucht. So ist die Idee des Gemeinschaftsgartens entstanden″, erklärt Lumma.

Eine Fläche fand sich in dem alten Staudengarten der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, die den Studenten von der Hochschule vermittelt wurde.

Die lange Zeit brachliegende Fläche wurde gerodet, neu bewirtschaftet und innerhalb von wenigen Monaten in einen nutzbaren Gemeinschaftsgarten umgewandelt. Es hat letztes Jahr unglaublich gut geklappt, da uns viele Leute geholfen und mit Sachspenden unterstützt haben″, sagt Lumma, der mit seinen Mitstreitern bereits nach kurzer Zeit Radieschen, Spinat sowie Kürbisse erntete.

Allmende Blumenmorgen

Seit Februar sind die Studenten dabei, den Garten nach dem Winter wieder auf Vordermann zu bringen und neues Gemüse anzupflanzen. Auch Kräuter sollen in den kommenden Wochen folgen und das Angebot der
150 Quadratmeter großen Nutzfläche ergänzen.

Neben zahlreichen Gemüsebeeten in denen Radieschen, Gurken oder Zucchini angebaut werden gibt es auch ein Gewächshaus für Tomaten- und Paprikapflanzen sowie einen Geräteschuppen zur Lagerung von Materialien und Werkzeugen. Nicht fehlen darf natürlich ein Gartenhäuschen, in dem sich die Hobby-Gärtner nach dem Arbeiten ausruhen können. Außerdem gibt es zahlreiche Kompoststellen, die dem ökologischen Anspruch der Studenten gerecht werden.

Finanzielle Unterstützung bekommen die Studenten von der Hochschule Osnabrück, die das Projekt mit dem Namen Allmende Blumenmorgen″ mit 1500 Euro fördert. Blumenmorgen bezieht sich auf die angrenzende Straße im Stadtteil Haste, Allmende steht synonym für Gemeingut und entspricht damit voll und ganz der Idee des Gemeinschaftsgartens, der mittlerweile von 30 bis 40 Studenten in Anspruch genommen wird.

Es ist einfach schön, zu ernten und anschließend daraus Essen zuzubereiten″, sagt Dana Ehrenberg, die den Garten ebenfalls nutzt und sich über weitere Interessierte freuen würde. (Weiterlesen: Urban Gardening bei TomatOS)

Bildtext:
Gemeinschaft im eigenen Garten steht bei den Studenten der Hochschule Osnabrück im Vordergrund.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
André Pottebaum


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