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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Verständnis für die jungen Helfer
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Seit Langem organisiert man im Bistum Osnabrück für junge Leute einjährige Freiwilligendienste im Ausland. Dort werden sie von unterschiedlichen Partnern betreut. Sie lud man jetzt erstmals zu einer Konferenz ein.

Acht Tage waren die 27 Gäste aus Peru, Ghana, Botswana sowie Uganda, Indien und Russland vor Ort. Wir haben sie aus drei Gründen eingeladen″, erklärte Regina Wildgruber, Leiterin des Freiwilligendienstes im Ausland. Zum einen wollte man allen Partnern die Gelegenheit bieten, sich kennenzulernen und auszutauschen. Zweitens sollten die Menschen aus drei Kontinenten vor Ort erleben, woher die jungen Menschen kommen, die Jahr für Jahr die Projektpartner besuchen. Schließlich: Das Treffen sollte auch ein Dankeschön an die Partner für ihre Arbeit mit den Freiwilligen sein″, so Regina Wildgruber.

Das Konferenzprogramm brachte an einem weiteren Tag auch ehemalige Freiwillige mit den Partnern zusammen. Die Deutschen berichteten, wie sie das Jahr ihres Freiwilligendienstes erlebten und wie er sie auch in der Zeit danach geprägt habe. Dass die jungen Leute auch etwas aus den jeweiligen Ländern mitnehmen, fanden die Partner sehr gut″, hat Regina Wildgruber beobachtet.

Eine sogenannte soziale Stadtführung durch Osnabrück hatte man für die Gäste ebenfalls arrangiert. Sie bekamen so beispielsweise Einblicke, wie die Caritas, eine Alten- und Behindertenhilfe arbeiten und wie das Hospiz organisiert ist.

Ganze zwei Tage der Woche gab es für die 27 Partner aus sechs Ländern ein interkulturelles Training: Wie macht man sich bewusst, welche kulturellen Zusammenhänge sich in dem Freiwilligendienst eröffnen können? Welche Hoch- und Tiefphasen erleben die jungen Leute aus Deutschland? Das waren nur zwei der Fragen, die man zusammen bearbeitete.

Ich verstehe jetzt die jungen Leute viel besser. Und ich weiß jetzt auch, dass jeder Freiwillige komplett unterschiedlich ist. Auch wenn er aus derselben Stadt kommt″, blickte Dompfarrer Kayaye aus Soroti (Uganda) auf eine Erfahrung aus dem Training zurück.

Ein Fazit der Konferenz zieht Anthony Anjoka aus Ghana für sich: Durch das Kennenlernen brauchen wir in Zukunft nicht mehr alles über Regina laufen zu lassen. Wir können uns bei Fragen jetzt auch untereinander austauschen.″

Gleichwohl würden alle gerne noch einmal eine Konferenz besuchen. Obwohl das Konzept voll aufgegangen″ sei, werde das aber aus finanziellen Gründen so bald nicht möglich sein, ließ Wildgruber durchblicken.

Bildtext:
Internationale Partner lud Auslandsfreiwilligendienst-Leiterin Regina Wildhuber (hinten rechts) nach Osnabrück ein. Darunter von links: Anastasia Smirnova, Anthony Anyoka, Father Francis Kayaye.

Foto:
Stefan Buchholz
Autor:
steb


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