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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein „Bundesfriedensmuseum″ für Osnabrück?
Zwischenüberschrift:
Kulturstrategie 2020: Patricia Mersinger stellte im Kulturausschuss die „Top Ten″ ihrer Projektliste vor
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Wird das Osnabrücker Museumsquartier zu einem Bundesfriedensmuseum″ ausgebaut? Dieser Gedanke findet sich in der Kulturstrategie 2020″, die Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereiches Kultur der Stadt Osnabrück, vor dem Kulturausschuss präsentierte. Die Museen in der Stadtmitte sollen ohnehin zu einem Museumsquartier Frieden″ entwickelt werden.

Dieses Projekt findet sich als erste Position unter den Top Ten″, den zehn wichtigsten Zielen der Kulturstrategie, die vom Fachbereich seit einiger Zeit entwickelt worden ist. Wie Mersinger erläuterte, gehörten zu diesem Prozess Experteninterviews ebenso wie ein Seminartag mit den Mitarbeitern des Fachbereiches Kultur.

Mit der Strategie soll nach den Worten Mersingers die Kulturarbeit der Stadt neu ausgerichtet werden. Im Zentrum stehen dabei als Stichworte das Konzept der Friedensstadt, die Orientierung an niedrigschwelligen Angeboten″ und der Blick für alle aktuelle Thementrends.

Wie Mersinger weiter sagte, soll eine künftige Friedens-Triennale″ die Kulturangebote der Stadt noch stärker verknüpfen und sichtbarer machen. Dieses Format soll dem Konzept zufolge an Themen orientiert sein und Osnabrück als Friedensstadt überregional besser sichtbar machen.

Unterdessen hat die Projektgruppe der Vordemberge-Gildewart-Initiative″ das Konzept einer Triennale der Künste″ vorgelegt, das den Mitgliedern des Kulturausschusses zur Kenntnis gegeben wurde.

Dieses Konzept versteht eine Triennale als Kulturplattform für Osnabrück, die Themen setzen und die Künste in der Form eines Festivals stärker akzentuieren möchte. Die Projektgruppe möchte mit diesem Konzept zugleich Bürger mehr als bisher zu Akteuren der Kultur und der Stadtgesellschaft machen. Die Projektgruppe versteht ihren Vorschlag als mögliches Element der städtischen Kulturstrategie.

Wie Patricia Mersinger weiter ausführte, sollen auch neue Friedensbausteine″ helfen, die Stadtkultur neu zu akzentuieren. Die Projektvorschläge reichen dabei von einem Friedensgarten″ bis zu Workshops rund um das mit dem Friedensgedanken verbundene Kulturerbe der Stadt. Die Stadt will aber auch darüber hinaus Kreativität besser als bisher fördern. Die Liste der Vorschläge reicht dabei von neuen Kreativ-Räumen″ für Künstler über Formate wie einen Kulturdialog″ bis zu einem Kulturportal″, das alle Informationen rund um die Osnabrücker Kultur bündeln und besser verfügbar machen soll.

Die Mitglieder des Kulturausschusses waren sich einig in ihrer positiven Bewertung der vorgestellten Strategie. Es seien viele Akteure der Kultur bereits mitgenommen worden, sagte Brigitte Neumann (CDU). Ausschussvorsitzender Sebastian Bracke (Bündnis 90/ Die Grünen) verwies darauf, dass vor allem der Trend zu kultureller Selbsttätigkeit vieler Menschen mit berücksichtigt werden müsse. Kultur sei daneben als Standortfaktor der Stadt deutlicher herauszustellen, sagten mehrere Ausschussmitglieder.
Autor:
Stefan Lüddemann


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