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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Märchenchaos und Alltagswahnsinn
Zwischenüberschrift:
Theaterklassen der Gesamtschule Schinkel Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie man sowohl aus Märchen als auch aus Alltagsgeschichten buchstäblich eine Szene macht, haben die Theaterklassen der fünften und sechsten Jahrgangsstufen der Gesamtschule Schinkel in dieser Woche auf der großen Bühne im Haus der Jugend gezeigt.

Jeweils rund 30 junge Schauspieler kamen auf viele verschiedene, kurze und kurzweilige Szenen verteilt zu ihrem Auftritt, als es darum ging, Chaotisches aus dem Märchenland″ zu präsentieren und die Frage zu stellen: So sieht bei uns der Alltag aus?″.

Sie spielten einmal morgens für Klassen aus vier verschiedenen Grundschulen und einmal in einer Aufführung am späten Nachmittag für Eltern, Verwandte und Bekannte. Die Fünftklässler wirbelten dabei die Märchenkiste ordentlich durcheinander, indem sie Figuren wie den Froschkönig, Aschenputtel oder den Gestiefelten Kater in sieben märchenhaften Stücken auf einen Streich aufeinandertreffen ließen und dabei die ursprünglichen Geschichten mit vielen eigenen Einfällen äußerst frei und kreativ anreicherten oder veränderten.

So bekam beim Märchen-Mischmasch etwa einer von den sieben Zwergen bei seiner verzweifelten Suche nach seiner verlorenen Mütze Hilfe von Frau Holle, die ja einen guten Überblick über das ganze Land″ hat. Schneewittchen schickten die Schüler zur Logopädin, damit sie fehlerfrei den berühmten Spieglein-Spruch aufsagen kann, Rapunzel bekam bei ihren Outfit- und Styling-Problemen Unterstützung vom Tapferen Schneiderlein, und Gold- und Pech-Marie ließen sie getrennte Wege gehen. Mithilfe der professionellen Licht- und Tontechnik im Haus der Jugend wurden dazu unter anderem ein buchstäblich tierischer Streit und ein lebender Pfannkuchen für die Prinzessin ebenso wirkungsvoll in Szene gesetzt wie ein Dornröschen-Sleep-in: Wenn sie nicht gestorben sind, dann schlafen sie noch heute″.

Verrückte Alltagsszenen servierte im Anschluss an die Imbisspause die Theaterklasse des sechsten Jahrgangs: Vom morgendlichen Frühstück über einen mütterlichen Streit auf dem Spielplatz und einen Mord im Kaufhaus bis hin zu einem verwirrenden Arztbesuch zeigten die Schüler nach dem Motto Was wäre, wenn…″, dass auch im Alltag viel Unvorhergesehenes passieren kann.

Am Ende stieg gar der Sandmann aus dem Fernseher und klagte so lange über seinen Burn-out, bis sich das Kind eben ein eigenes Programm machte. Ganz so wie die Schüler im Haus der Jugend ihr eigenes Theater.

Weitere Fotos
auf www.noz.de

Bildtext:
Schüler des fünften Jahrgangs wirbelten verschiedene bekannte Märchen durcheinander.

Foto:
Elvira Parton
Autor:
mali


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