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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Witzige Gäste und großes Gedränge
Zwischenüberschrift:
Sara Szmuk zapft Kaltgetränke am Bierbrunnen auf dem Markt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sara Szmuk (25) studiert eigentlich Grundschullehramt. In diesen Tagen kommt ihr aber eine andere, sehr wichtige Aufgabe zu: Am Rampendahl-Bierbrunnen vor dem Rathaus reicht sie das Bier über die Theke.

Frau Szmuk, was trinken die Besucher der Maiwoche denn am liebsten?

Bei uns ist das wohl der Maibock. Frauen trinken auch gerne unsere Rampendahl-Bowle, die kann ich selbst sehr empfehlen (lacht).

Abends herrscht rund um den Bierbrunnen ja ziemliches Gedränge werden die Maiwochen-Besucher auch mal pampig?

Eigentlich sind alle relativ freundlich, und je später die Stunde, desto witziger werden die Gäste. Wir bleiben ja auch freundlich, und meine Erfahrung ist, dass die Gäste nett sind, wenn man selbst nett auf sie zugeht.

Dennoch gibt es bestimmt ein paar Gäste, die sich vordrängeln und laut Hier! rufen, um möglichst schnell bedient zu werden. Gehen Sie darauf ein?

Nö. Es geht immer schön der Reihe nach, und eigentlich muss auch niemand lange warten. Zu den Stoßzeiten sind wir hier 15, 16 Leute. Da müssen wir dann aufpassen, dass wir uns nicht gegenseitig umrennen.

Haben Sie vielleicht dennoch einen Tipp, wie man möglichst schnell an sein Bier kommt...?

Hm ... Vielleicht den, dass an der Seite, die zur Bühne hingewandt ist, der Andrang immer etwas größer ist als am anderen Ende des Bierbrunnens.

Wenn eine junge, attraktive Frau angetrunkenen Männern Bier ausschenkt, gibt es doch sicherlich auch mal den einen oder anderen blöden Spruch, oder?

Das habe ich hier noch nicht erlebt. Hier am Bierbrunnen ist es wirklich harmlos.

Sind die Gäste denn großzügig beim Trinkgeld?

Es geht so da die Preise ja rund sind, bietet es sich nicht ganz so sehr an. Wenn aber an einem Freitagabend eine gute Band auftritt, gibt es schon einmal Trinkgeld.

Den ganzen Abend rund um den Bierbrunnen rennen, Bestellungen aufnehmen, Gläser tragen haben Sie morgens eigentlich Muskelkater?

Nein, das geht. Ich spiele Volleyball und bin daher recht fit.

Wenn Sie nach Ihrer Schicht nach Hause kommen, was machen Sie dann als Erstes?

Duschen! Man riecht eben doch einfach ziemlich nach Bier ...

Bildtext:
Sara Szmuk schenkt auf dem Markt Maibock, Pils und Bowle aus.

Foto:
Jörn Martens
Autor:
coa


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