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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Stadtsportbund muss weiter warten
Zwischenüberschrift:
Gebäude Nummer 142 am Limberg soll für drei Jahre erneut Übergangs-Kita werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In gerade einmal zehn Minuten hat der Jugendhilfeausschuss für die Erweiterungen und Sanierungen mehrerer Kitas in Osnabrück am Mittwoch einstimmig grünes Licht gegeben, darunter auch für die weitere Nutzung des Gebäudes Nummer 142 am Limberg.

Osnabrück. Der Stadtsportbund will es möglichst bald kaufen und der Stadt wegen des Mangels an Kita-Plätzen für drei Jahre überlassen dann aber endlich selbst einziehen.

Besonders im Stadtteil Dodesheide kommt die Stadt mit der Schaffung weiterer Kita-Plätze kaum hinterher. Übergangsweise hatte die Astrid-Lindgren-Kita bereits das Gebäude 142 auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne am Limberg genutzt, mittlerweile ist die Kita in das ehemalige Sanitätsgebäude der britischen Soldaten auf dem Gelände gezogen Nummer 142 steht leer.

Der Osnabrücker Rat hatte dem Stadtsportbund schon vor einem Jahr versprochen, das Haus als neue Geschäftsstelle nutzen zu können, wenn es nicht mehr als Kita benötigt wird. Nun aber sollen übergangsweise für drei Jahre zwei zusätzliche Kindergruppen der Astrid-Lindgren-Kita (Träger ist die evangelische Jugendhilfe) in das Gebäude 142 einziehen.

Im Jugendhilfeausschuss sagte Sozialdezernent Wolfgang Beckermann: Das war ausgesprochen kooperativ und entgegenkommend vom Stadtsportbund. Wir haben für den Übergang eine gute Lösung gefunden.″ Und was sagt der Stadtsportbund dazu? Wir sitzen momentan in einem Provisorium. Das geht auch noch für die nächsten drei Jahre″, so Geschäftsführer Ralf Dammermann im Gespräch mit unserer Redaktion. Dann aber soll Schluss sein mit diesem Provisorium. Der Stadtsportbund hat seinen Sitz zurzeit in einer ehemaligen Offiziersbaracke in unmittelbarer Nähe, in der es im Winter empfindlich zugig ist. Wir haben die Absicht, das Gebäude 142 zeitnah zu kaufen und der Stadt für drei Jahre zu überlassen″, so Dammermann. Aktuell gehört das Haus noch der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) und mit ihm ein Großteil des Kasernengeländes, das die britischen Streitkräfte vor acht Jahren verlassen haben. Die Stadt besitzt bislang nur einige Teilflächen auf dem 70-Hektar-Areal, will es aber in Gänze erwerben und für Gewerbe, Freizeit und Sport nutzbar machen. In Sachen Gebäude Nummer 142 scharrt der Stadtsportbund mit den Hufen, denn das Geld dafür 89 000 Euro hat er bereits zusammen. Wir sind daran interessiert, dass der Kauf möglichst zeitnah über die Bühne geht und es eine Vereinbarung mit uns gibt″, so Dammermann.

Die weiteren Beschlussempfehlungen und Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses im Schnelldurchgang: Die inklusive Kita Schatzkiste″ der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) soll um eine Krippen- (15 Plätze) und eine Kindergartengruppe (25 Plätze) erweitert werden. Da dort künftig Kinder mit und ohne Behinderung betreut werden sollen, würde die Kita zu einem echten inklusiven Modell″ werden, schreibt die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage.

Einen Investitionszuschuss in Höhe von knapp 137 000 Euro bekommt außerdem die evangelische Thomas-Kirchengemeinde in der Dodesheide für die Innen- und Küchensanierung sowie die Erweiterung des Essbereichs ihrer Kita an der Thomaskirche. Knapp 90 Kinder bekommen dort laut Verwaltung täglich ihr Mittagessen. Die städtische Kita Haste soll in den Sommerferien für rund 63 000 Euro saniert werden, und die Kindergruppe Fliegenpilz an der Rheiner Landstraße erhält einen Zuschuss in Höhe von rund 15 000 Euro zur Erneuerung ihrer Außenanlagen.

Platznot in Osnabrücker Kitas: Die aktuelle Lage auf noz.de/ os

Bildtext:
Die Astrid-Lindgren-Kita hat das Gebäude bereits übergangsweise genutzt, zog 2016 aber um. Weil der Platzbedarf in der Dodesheide so hoch ist, sollen übergangsweise eine zusätzliche Kita- und eine Krippengruppe dorthin zurück.

Foto
Gründel
Autor:
Sandra Dorn


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