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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kritik an Grieserts Besuch am Rubbenbruchsee
Zwischenüberschrift:
SPD: Den Bürgerwillen ignoriert und Einzelinteressen gedient
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Besuch von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) am Rubbenbruchsee schlägt politisch Wellen. Die Osnabrücker SPD wirft Griesert vor, sich für Einzelinteressen einspannen zu lassen und den Bürgerwillen zu ignorieren.

Der OB-Besuch, über den NOZ Medien in der vorigen Woche berichtete, gehört in eine Reihe von Unternehmensbesuchen, die sich in diesem Jahr dem Tourismusgewerbe in Osnabrück widmen. Beim Besuch am Rubbenbruchsee habe sich der OB für die Einzelinteressen des Café-Betreibers und CDU-Mitglieds Lingemann starkgemacht und sich so erneut gegen die Beschlusslage des Rates und die in der ersten Auslage des Bebauungsplans herauskristallisierte Meinung der Anlieger aus Atter und Eversburg eingesetzt, heißt es in einer Erklärung von SPD-Fraktionschef Frank Henning und Heiko Panzer, zuständigem Ratsmitglied für die SPD in Eversburg und Atter.

Mit seinen Äußerungen zur Lage des zukünftigen Parkplatzes, zur Verkehrssituation am See und zum Verfahren schlägt er den Anwohnern und Ratsmitgliedern mitten ins Gesicht!″, so Heiko Panzer weiter. Zahlreiche Einwendungen gegen den ersten Entwurf des Bebauungsplans (B-Plan) hätten vor mehr als einem Jahr mit großer Bürgerbeteiligung zu der nun vorliegenden Lösung geführt. Der geänderte B-Plan müsse nun endlich, nach sehr langer Blockade durch die Verwaltungsspitze″, wieder in die öffentliche Auslegung gelangen. Das Verfahren zur Abrissverfügung für die seit mehr als elf Jahren vergammelnde Hotel-Rohbauruine dauere schon viel zu lang. Hier wurde und wird wertvolle Zeit verplempert″, sagt Panzer.

Der zukünftige Parkplatz sei Luftlinie keine 600 Meter vom See entfernt und solle mit seiner Lage direkt an der L 88 dazu beitragen, dass ein wesentlicher Teil des heute sehr störenden Parksuchverkehrs aufgefangen werde. Wenn man bedenkt, dass die meisten Besucher zum See kommen, um die etwa drei Kilometer Rundweg zu gehen, sehen wir den Weg zum Parkplatz nicht als Problem an″, erklärt Frank Henning die Haltung der SPD.

Darüber hinaus sei die problematische Parksituation am Caféhaus vom Gastwirt selbst mitverschuldet. Im Bürgerbeteiligungsverfahren wurde deutlich, dass eine Lösung mit einer Zufahrtsbeschränkung für den Weg zum Gastronomiebetrieb und Minigolfplatz gewünscht wird. Durch die knapp 40 Stellplätze am Café und weitere, zum Teil illegale Plätze auf einem benachbarten Grundstück würden aktuell jedoch zahlreiche Autofahrer direkt an den See gelockt, was für stinkende Blechlawinen in diesem Naherholungsgebiet sorgt″, sagt Panzer. Hier könnte der Gastwirt ganz einfach mit einer Schrankenlösung arbeiten, um die Zufahrt auf die tatsächlich vorhandenen Parkplätze zu begrenzen.″

Erschreckend″ sei, dass sich Griesert über das Ergebnis der Bürgerbeteiligung hinwegsetze. Mit Verzögerungen und Bedienung von Einzelinteressen darf man als überparteilicher Verwaltungschef nicht agieren″, so Panzer weiter klar. In Atter und Eversburg führen die Meinungsäußerungen zu großem Unmut.″
Autor:
pm


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