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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nachbarn jagen das „Schweinchen″
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein veranstaltet Bouleturnier im Katharinenviertel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum zweiten Mal hat der Bürgerverein Katharinenviertel jetzt ein Bouleturnier am Gustav-Heinemann-Platz organisiert. Mit dem Wettbewerb läutet der Verein nicht nur die Boulesaison ein, er möchte es den Anwohner auch ermöglichen, sich beim Spiel näher kennenzulernen.

Osnabrück. Den Anstoß für das Bouleturnier gab Buchhändler Guido Wenner nach seinem Umzug ins Katharinenviertel: Er wollte hier eine Boule-Truppe aufbauen″, erklärte Manfred Haubrock vom Bürgerverein. Schließlich sei die Idee entstanden, einen Wanderpokal auszuspielen auch wenn der sportliche Aspekt bei der Veranstaltung eher zweitrangig ist: Es geht um den Nachbarschaftsgedanken″, so Haubrock. Das Turnier markiert zudem den Beginn für die Sommersaison, in der immer mittwochs ab 17 Uhr ein offenes Boulespiel am Heinemann-Platz stattfindet.

Gut ein Dutzend Spieler fanden sich bei der zweiten Auflage zum gemütlichen Kugelwerfen ein. Gerhard Kooiker, Gelegenheitsspieler beim Bouleverein Klack95, übernahm den Posten des Spielleiters und zog mit dem Fuß schnell zwei weitere Spielfelder in den Fußweg neben der eigentlichen Boulebahn. Nachdem er die Regeln erklärt hatte, konnte es losgehen. In sieben Zweierteams traten die Spieler gegeneinander an.

Alex Huzarski betrachtete erst einmal aus sicherer Entfernung, wie die Teams zunächst die kleine Holzkugel, das Schweinchen″, und schließlich die eigentlichen Kugeln über die Bahn warf. Fast sein ganzes Leben hat er im Katharinenviertel verbracht, aber Boule spielte er an diesem Tag zum ersten Mal: Wenn es so was gibt, kann man da gut mitmachen.″ Huzarksi begrüßte es, dass der Bürgerverein die Veranstaltung ins Leben gerufen hat: So lernt man sich kennen.″

Aber nicht nur Anwohner nahmen an dem Turnier teil: Inge und Gerd Niemeyer waren extra aus Hellern gekommen. Das Ehepaar spielt Boule im Osnabrücker Sportclub und erfuhr aus der Zeitung von der Veranstaltung. Der Platz ist nicht ideal″, meinte Gerd Niemeyer. Allerdings sei er immer noch besser als so manche französische Bahn: Die Franzosen spielen ja über- all.″

Gelegentlich zückten die Spieler auch mal das Maßband, um festzustellen, wer näher am Schweinchen″ ist. Von Konkurrenz war allerdings wenig zu spüren, die Geselligkeit stand eindeutig im Vordergrund. Das war wahrscheinlich auch ganz gut so, denn weder der Vorjahressieger noch der Wanderpokal tauchten auf. Dafür kamen sich die Spieler näher was man durchaus auch als Gewinn betrachten kann.

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Bildtext:
Wer gemeinsam spielt, lernt sich automatisch besser kennen. Von links: Detlef Dürkop, Manfred Haubrock, Ann-Katrin Krüger und Uwe Sobottka.

Fotos:
Elvira Parton
Autor:
Danica Pieper


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