User Online: 1 | Timeout: 11:27Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück will Investoren anlocken
Zwischenüberschrift:
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? – Konferenz mit über 100 Unternehmern und Planern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wer entscheidet über die Stadt der Zukunft: Die Bürger, die dort leben und arbeiten, oder die Experten, die ja in der Theorie genau wissen, wie eine Stadt funktioniert? Wege in die Stadt der Zukunft″ lautete der Titel der Investorenkonferenz, zu der die Stadt Osnabrück und die Wirtschaftsförderung eingeladen hatten.

Greven/ Osnabrück. Eine eindeutige Antwort erbrachte das Treffen von etwa hundert Bauunternehmern, Architekten, Investoren und Entscheidern im Flughafen Münster/ Osnabrück nicht. Christa Reicher, Professorin der TU Dortmund, die unter anderem an der Planung des Reißbrett-Stadtteils Aspern in Wien beteiligt war, plädierte für eine ehrliche Bürgerbeteiligung″, begleitet von Expertenwissen. Praktiker aus der Baubranche reagierten dagegen skeptisch. Das wirtschaftliche Interesse von Investoren und die Bedürfnisse privater Bauherren widerstrebten sehr oft den idealistischen Planungszielen solcher Beteiligungsprozesse. Beispiel: Häuslebauer wollten meist kein Gewerbe nebenan, auch wenn Stadtplaner das heute für geboten halten.

Eines aber blieb in der Investorenkonferenz unwidersprochen: Die Stadtplaner müssen sich auf eine veränderte Mobilität, höhere Verdichtung, digitale Entwicklungen (wie den Onlinehandel) und ein engeres Nebeneinander verschiedener Nutzungen wie Wohnen, Gewerbe, Erholung und Verkehrswegen einstellen. So warb auch Stadtbaurat Frank Otte für eine bessere Vereinbarkeit von Wohnen und Gewerbe. Wenn Menschen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen, hat das für alle Vorteile, auch für die Unternehmen″, sagte Otte.

Ziel der jährlichen Investorenkonferenz ist es, Planer und Geldgeber aus der Region enger zu vernetzen und für Entwicklungsprojekte in Osnabrück zu begeistern. Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, lenkte den Blick der Entscheider auf das städtebauliche Konzept für das Umfeld des Berliner Platzes. Die citynahen Brachflächen zwischen NOZ-Medienzentrum, Bahnlinie und Sparkassenhochhaus schreien geradezu nach einer klugen Entwicklung und Bebauung. Auch die ehemalige Kaserne an der Landwehrstraße bietet Investitionsmöglichkeiten. Die städtebaulichen Planungen sind abgeschlossen, erste Grundstücke sind verkauft. Schürings′ Tipp: 2018 beginnt die zweite Vermarktungsphase. Raum für Investitionen biete darüber hinaus das geplante Wohngebiet am Finkenhügel (ehemalige Trasse der Westumgehung). Der Bebauungsplan ist in Arbeit, wie Schürings erklärte. Als viertes Entwicklungsprojekt stellte Schürings den Wohnpark Eversheide am Friedhof in Eversburg vor. Die Flächen, die für eine Friedhofserweiterung reserviert waren, sollen 2018 an den Markt gehen.

Rainer Schwarz, neuer Geschäftsführer des Flughafens, nutzte die Begegnung mit den Wirtschaftsführern der Region für Werbung in eigener Sache. Schwarz hob die Bedeutung des Flughafens für den Wirtschaftsstandort hervor und skizzierte die künftige Entwicklung des Airports. Nach dem kompletten Rückzug von Air Berlin sei es wichtig, neue Fluggesellschaften für den FMO zu gewinnen.

Bauen und Wohnen:

noz.de/ immobilien

Bildtext:
Großes Entwicklungspotenzial: Auch die Brache rund um den Berliner Platz war Thema der Osnabrücker Investorenkonferenz, die dieses Mal auf dem Flughafen in Greven stattfand.

Foto:
Jörn Martens
Autor:
Wilfried Hinrichs


Anfang der Liste Ende der Liste