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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gewerkschafter protestieren gegen Raubtierkapitalismus
Zwischenüberschrift:
DGB-Demo am 1. Mai – Solidarität mit Homann-Belegschaft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Unter dem Motto Wir sind viele. Wir sind eins″ hatte der DGB am 1. Mai auch in Osnabrück zu einer Demonstration aufgerufen. Gut 350 Gewerkschafter waren für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße gegangen.

Traditionell rufen die Gewerkschaften am 1. Mai, dem Tag der Arbeit″, zu Demonstrationen und Kundgebungen auf. Man wolle Solidarität zeigen, sagte Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der Osnabrücker IG Metall, bei der Kundgebung am ehemaligen Gewerkschaftshaus am Kollegienwall. Die Gewerkschaften wollten mit ihrer Aktion vor den anstehenden Wahlen Stärke zeigen, meinte Soldanski. Wir fordern mehr soziale Gerechtigkeit″, sagte er mit Blick auf die Politik.

Schutz vor Altersarmut

Beispiele seien die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung, die Einhaltung des Mindestlohns und, in diesem Jahr besonders im Fokus, die Rente. Hier fordern die Gewerkschaften eine Rückführung des Renteneintrittsalters auf 65 und eine deutlichere Steigerung des Rentenniveaus. Nur so sei es möglich, sich vor Altersarmut zu schützen.

Wachsende Armut spaltet die Gesellschaft″, so Soldanski. Das werde von rechtspopulistischen Parteien wie der AfD für Angriffe auf einzelne Gruppen genutzt. Für einen Gewerkschafter seien solche Parteien nicht wählbar, beschied Soldanski.

Damit erteilten die Gewerkschaften auch den Versuchen populistischer Parteien, mit sozialen Themen Wahlkampf zu machen, eine Absage.

Unsere Solidarität gilt auch der Belegschaft von Homann″, meinte der Gewerkschafter mit Blick auf das aktuelle Thema in der Region. Auch die Osnabrücker Gewerkschaften werden die Kollegen in Dissen und Bad Essen unterstützen″, versprach er. Von der Politik verlangte er ein stärkeres Engagement gegen den Raubtierkapitalismus″. Den Protest dagegen wolle man auf die Straße tragen.

So schloss sich an die Kundgebung auch ein Demonstrationszug über Neumarkt und Wall zum Gewerkschaftshaus am August-Bebel-Platz an. Dort feierten die Gewerkschaften den 1. Mai dann mit einem bunten Familienfest.

Bildtext:
Gut 350 Gewerkschafter waren dem Aufruf zur Maidemo gefolgt.

Foto:
Robert Schäfer
Autor:
rs


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