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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Reichelt-Stiftung spendet 10 000 Euro ans Hospiz
Zwischenüberschrift:
Unterstützung für die Arbeit mit schwer kranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit einer Spende von 10 000 Euro unterstützt die Familie-Otto-Reichelt-Stiftung die Arbeit des Osnabrücker Hospizes.

Für beide Seiten war die Höhe der Spendensumme außergewöhnlich. Seit ihrer Gründung durch die emeritierte Hochschulprofessorin Ruth Reichelt vor 25 Jahren hatte die mit großem sozialen Engagement selbstlos tätige Stiftung das Osnabrücker Hospiz bereits 15-mal regelmäßig mit vierstelligen Summen unterstützt. Nun wurde also sogar ein fünfstelliger Betrag überwiesen.

Das Geld war da″, und ein Bericht in der Zeitung über das Hospiz habe dazu animiert, dieses Mal einen etwas größeren Betrag zur Verfügung zu stellen, verriet Rainer Schacht nach der Spendenübergabe. Schacht verwaltet als erster Vorsitzender das Stiftungsvermögen. Zudem entspricht die Arbeit der 50 hauptberuflichen und derzeit rund 130 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Hospizes in besonderem Maße dem Stiftungszweck, der zum einen auf die Unterstützung von Pflegepersonal, zum anderen aber auch auf die von Pflegebedürftigen und unzureichend versorgten alten Menschen″ ausgerichtet ist. Es soll ihnen ermöglicht werden, weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung zu leben″, wie es in der Stiftungsurkunde heißt.

Denn das Osnabrücker Hospiz bietet neben elf stationären Plätzen für die am Willen des Gastes orientierte Begleitung schwerkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase auch einen ambulanten Hospizdienst, der sterbenden Menschen oder solchen mit einer lebensverkürzenden Krankheit auch zu Hause ein Leben bis zuletzt″ ermöglichen soll. Im Rahmen des speziellen Kinderhospizdienstes Löwenherz″ werden derzeit 22 Familien betreut, wobei die ehrenamtliche Arbeit vor Ort auch der Entlastung von Eltern und Geschwistern″ diene, wie die stellvertretende Hospiz-Vorstandsvorsitzende Jutta Beeke betonte.

Gegen den Trend würden sich dabei zunehmend auch jüngere, berufstätige Menschen für dieses Ehrenamt bewerben, berichtete sie zudem. Ein Teil der Spendensumme soll in deren neunmonatige Ausbildung fließen. Aber auch für andere Arbeits- und Betreuungsbereiche wie etwa die ambulante Begleitung oder die Trauerarbeit werde das Geld auf eine Weise Verwendung finden, die dem Stiftungszeck entspreche, und komme letztlich im vollen Umfang den Betroffenen zugute″, wie Anja Engels als kaufmännische Leiterin des Osnabrücker Hospizes den großzügigen Spendern versicherte.

Bildtext:
Großzügige Unterstützung: Rainer Schacht, Andreas Alker und Helmut Kaul (Mitte, von links) von der Familie-Otto-Reichelt-Stiftung bei der Scheckübergabe an Anja Engels (links) und Jutta Beeke vom Osnabrücker Hospiz.

Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
mali


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