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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kita-Ausbaupläne werden konkreter
Zwischenüberschrift:
Wo die Stadt neue Krippen- und Kindergartenplätze schaffen will
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Stadt Osnabrück setzt ihre Planungen für den weiteren Ausbau von Kindergarten- und Krippenplätzen fort ungeachtet des Hin und Her der niedersächsischen Landesregierung bei der Festlegung der Höhe von Fördermitteln.

Osnabrück. Momentan seien die Pläne im Entwurfsstadium, sagte die Verwaltung unserer Redaktion auf Anfrage. Demnächst werden die Pläne in die politische Beratung gehen. Es geht um 150 Kindergarten- und 105 Krippenplätze. Das Team um Helmut Tolsdorf, Leiter des städtischen Fachdienstes Kinder, muss bei der Planung sowohl berücksichtigen, in welchen Stadtteilen besonders großer Bedarf besteht, als auch, wo überhaupt An-, Um- oder Neubauten möglich sind. Angedacht ist laut Tolsdorf Folgendes mit dem Ziel der Inbetriebnahme Ende 2018:

Landwehrviertel: Im neu entstehenden Landwehrviertel soll ein komplett neuer Kindergarten gebaut werden mit 50 Plätzen für Kindergartenkinder sowie 30 Krippenplätzen und der Option, später, um eine weitere Krippengruppe aufzustocken. Die Trägerschaft will die Stadt selbst übernehmen. Bislang werden nur neun der 83 Kitas im gesamten Stadtgebiet von der Stadt selbst geführt, die übrigen sind in kirchlicher oder anderweitiger Trägerschaft oder werden von Elterninitiativen betrieben.

Sonnenhügel: Am Sonnenhügel könnte die evangelische Kindertagesstätte Matthäus um 15 Krippenplätze erweitert werden. Da befindet sich die Stadt in den finalen Abstimmungen mit der Matthäusgemeinde, sagt Tolsdorf. Eine Erweiterung ebenfalls um 15 Krippenplätze sei auch bei der katholischen Heilig-Geist-Kita in der Lerchenstraße angedacht.

Limberg: Der Bedarf in der Dodesheide ist besonders hoch. Übergangsweise wurde der ehemalige Kindergarten der britischen Streitkräfte am Limberg (Hausnummer 142) als Kindertagesstätte genutzt. Die Astrid-Lindgren-Kita ist mittlerweile in das ehemalige Sanitätsgebäude der Briten auf dem Gelände gezogen, Nummer 142 steht leer. Eigentlich war dem Stadtsportbund in Aussicht gestellt worden, das Gebäude künftig nutzen zu können. Wenn es nach der Verwaltung geht, soll die übergangsweise Nutzung des Kasernengebäudes als Kita aber weiter andauern mit 25 Kindergarten- und 15 Krippenplätzen. Die Verwaltung befinde sich mit dem Stadtsportbund in Gesprächen, sagt Tolsdorf. Wir werden eine Lösung finden.″

Knollstraße: Die inklusive Kita Schatzkiste″ der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) könnte um 25 Kindergarten- und 15 Krippenplätze erweitert werden.

Widukindland: Auch in diesem Stadtteil ist der Bedarf hoch. Die Verwaltung will dort 50 weitere Kita- und 15 Krippenplätze schaffen, wie genau, möchte Tolsdorf noch nicht öffentlich machen.

Hintergrund: 8, 8 Millionen Euro will Osnabrück bis 2022 in den weiteren Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder stecken, denn die Stadt kommt bei der steigenden Nachfrage mit ihrem Angebot kaum hinterher. Die Diskussionen auf Landesebene um die Zuschusshöhe bilden dabei ein Hintergrundrauschen. Erst hatte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) angekündigt, die Landesfördermittel für den Bau neuer Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren von zurzeit 12 000 Euro pro Platz auf 9500 Euro zu reduzieren. Für Osnabrück hätte das Mindereinnahmen von mehr als 200 000 Euro bedeutet. Die Kommunen liefen Sturm, und wenige Tage später ruderte die SPD-geführte Landesregierung zurück. Es soll jetzt bei 12 000 Euro pro Krippenplatz bleiben. Die Kommunen warten derweil auf das neue Förderprogramm, in dem all das konkret geregelt sein soll. Das letzte Programm war Ende 2016 ausgelaufen. Wir scharren mit den Hufen″, sagt Hermann Schwab, Leiter des Osnabrücker Fachbereiches für Kinder, Jugendliche und Familien.

Mehr zum Thema und warum die Kita-Gebühren steigen sollen, lesen Sie auf noz.de/ os

Bildtext:
Osnabrück plant weiter, auch wenn unklar bleibt, wie hoch die Zuschüsse des Landes beim Ausbau der Krippen- und Kitaplätze ausfallen.

Foto:
dpa
Autor:
Sandra Dorn


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