User Online: 3 | Timeout: 00:28Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO-Archiv | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gut alt werden in Stadt und Landkreis Osnabrück
Zwischenüberschrift:
„Die Älteren″ gibt es nicht: Interessenvertretung für 60 plus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mitmachen, mitreden, mitgestalten mittendrin″: Unter diesem Titel trafen sich erstmalig die Interessenvertretungen für ältere Bürger aus Stadt und Landkreis Osnabrück. In zwei Workshops bearbeiteten sie die Frage: Was brauchen wir in Stadt und Landkreis, um in unseren Wohnquartieren gut alt zu werden, oder alt zu sein, an der Gemeinschaft teilzuhaben und nicht abgehängt zu werden?″.

Gotthard Schönbrunn, Vorstandsvertreter des Landesseniorenrates, erläuterte in seinem Gastvortrag, welche Mitwirkungsmöglichkeiten Seniorenvertretungen im Rahmen der kommunalen Seniorenpolitik haben. Er veranschaulichte die Arbeit von Bundes-, Landes- und Kreisseniorenvertretungen anhand von Praxisprojekten, in denen Ältere oft auch mit Schülern oder Studenten zusammenarbeiten.

Im demografischen Wandel müssen sich die Freizeit- und Kulturangebote, die Stadtplanung und Dienstleistungsangebote an die Bedürfnisse unserer älter werdenden Stadtgesellschaft anpassen″, so Schönbrunn. Das ist keine leichte Aufgabe, und die Arbeit von Seniorenvertretungen spielt für diese Herausforderungen eine wichtige Rolle.″

Stadt- und Landkreis-Seniorenvertretungen starteten daher in einen Fachaustausch, zu dem das Seniorenbüro der Stadt Osnabrück und der Seniorenstützpunkt des Landkreises Osnabrück eingeladen hatten. Es wurde eifrig über Ziele und Aufgaben einer erfolgreichen Interessenvertretung diskutiert.

Antworten zu finden war nicht einfach, denn die Älteren″ gibt es nicht. Die Lebensphase Alter umfasst heute etwa 40 Lebensjahre. Dazu kommen unterschiedliche Erfahrungen, Interessen, Lebensstile und Bedürfnisse, zunehmend auch von Bürgern mit Migrationshintergrund. Entsprechend vielfältig sind die Themen, an denen Seniorenvertretungen ansetzen.

Wichtig war auch die Frage, was beachtet werden muss, damit Seniorenbeiräte mit ihren Forderungen in Verwaltung und Politik ernst genommen werden. Braucht es eine gesetzliche Regelung für die Einrichtung kommunaler Seniorenvertretungen, etwa ein Seniorenmitwirkungsgesetz, oder reicht es, sich auf die Überzeugungskraft der eigenen Argumente bei Bürgermeistern und Parteien zu verlassen? Dazu gab es verschiedene Positionen, denn die meisten Mitglieder bringen langjährige und unterschiedliche Gremienerfahrung mit.

Sich einzubringen für die eigenen Belange ist ein Muss, da waren sich am Ende alle einig. Es hält den Geist jung und beweglich, steigert Lebensqualität und Lebensfreude, stärkt den Zusammenhalt und ist auch für das Gemeinwesen ein großer Gewinn. Alter( n) gestalten ist eine lohnende Zukunftsaufgabe. Von anderen zu lernen macht Lust auf mehr. In diesem Sinne soll der Austausch der Seniorenvertretungen von Stadt und Landkreis auch künftig regelmäßig weitergeführt werden.

Bildtext:
Nordic Walking: nicht nur bei Senioren beliebt.

Foto:
dpa
Autor:
pm


Anfang der Liste Ende der Liste