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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt unter Strom
Zwischenüberschrift:
13. Osnabrücker Energiemesse im DBU-Zentrum für Umweltkommunikation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Energie geht uns alle an″, lautete das Motto der 13. Osnabrücker Energiemesse am Wochenende. Mehr als 50 Aussteller präsentierten im DBU-Zentrum für Umweltkommunikation Produkte, Trends und Dienstleistungen zum Thema.

Osnabrück. Die zweitägige Fachmesse bot Besuchern ein breites Spektrum an Informationen, das von Solarenergienutzung über Wärmedämmung bis zur Energiespeicherung und Elektromobilität reichte. Letztere bildeten in diesem Jahr einen Messeschwerpunkt. Um die Vernetzung der Teilnehmer untereinander kümmerten sich Veranstalter Peter Band und Tobias Goldbeck. Wir möchten Mittler sein und alle Akteure zusammenbringen″, so Band.

Als Blickfang entpuppte sich dabei auf dem Außengelände der Geländewagen Model X des Elektroauto-Herstellers Tesla. Das futuristisch wirkende Fahrzeug mit Flügeltüren wird mit unterschiedlichen Batteriekapazitäten angeboten. Wer wollte, durfte probesitzen.

Auf reine Muskelkraft, vor allem zur Fortbewegung in der Stadt, setzte ein Anbieter von Lastenrädern in Leichtbauweise. Bunt und stylisch präsentierten sich die ausgestellten Räder samt Transportboxen, die ganz nach Kundenwunsch angefertigt werden können. Ob Handwerker oder Kleingewerbetreibende: Viele Selbstständige setzen zunehmend unsere Lastenräder ein, denn gerade im innerstädtischen Bereich sind Transporte so schnell zu bewältigen″, erklärte Ralf Zinkel von der Firma Punta Velo. Die Räder würden in einigen bundesdeutschen Kommunen mittlerweile sogar bezuschusst.

Kosteneffizienz stand bei Besuchern, auch angesichts steigender Strompreise, besonders im Fokus. Selbst erzeugter und gespeicherter Solarstrom verspricht hier Unabhängigkeit. Für Hausbesitzer mit Fotovoltaikanlagen bietet die Sonnen GmbH Speicherlösungen als Komplettsysteme an. Wir zielen damit auf eine dezentrale Stromerzeugung und - versorgung ab″, sagte Produktberater Markus Zirnzak. Darüber hinaus bietet das Unternehmen unter dem Stichwort Sonnenbatterie City″ auch entsprechende Batterien für Wohnungen an. Durch ein komplexes Sharing″-Modell ist Strom zudem allzeit verfügbar.

Auf Windkraft setzt hingegen die Firma DeTec. Ein Rad könne bis zu 50 Prozent des Stroms eines Haushalts erzeugen, je nach Windaufkommen vor Ort, betonte Mitarbeiter Matthias Hesse. Rund 15 000 Euro koste ein schlüsselfertiges Modell, das erst nach eingehender Beratung und vorheriger Windmessung errichtet wird. So lässt sich die Amortisationsquote exakt bestimmen.″

Bildtexte:
Kosteneffizienz stand bei den Besuchern der 13. Energiemesse im DBU-Zentrum für Umweltkommunikation besonders im Fokus.

Steife Brise bitte! Matthias Hesse (rechts) von der Firma DeTec Vision zeigte eine vertikale Kleinwindkraftanlage.

Fotos: Jörn Martens
Autor:
Christoph Beyer


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