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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Universitätsgesellschaft sortiert sich neu
Zwischenüberschrift:
Förderverein der Alma Mater im Umbruch – Birgit Bornemann zur Botschafterin ernannt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Unter dem Motto Wir beflügeln Ideen″ unterstützt die Universitätsgesellschaft Osnabrück die Alma Mater seit Jahrzehnten ideell und materiell. Nun hat der Förderverein sein Profil geschärft und die frühere Studentenwerkschefin Birgit Bornemann zur Botschafterin ernannt.

Die Geschichte der Universitätsgesellschaft Osnabrück ist eng verbunden mit der Gründung der Uni Osnabrück im Jahr 1974. Seitdem hilft der aus Freunden, Gönnern und Absolventen bestehende Verein vor allem dort, wo die Bordmittel der Alma Mater nicht ausreichen. Um die Uni wirtschaftlich, politisch, kulturell und gesellschaftlich noch fester in der Region zu verankern, hat sich der Verein jetzt neu sortiert und seine Arbeit auf drei Säulen gestellt.

Säule eins ist die Nachwuchsförderung: Besonders talentierte Studenten werden für herausragende Studienergebnisse und Forschungsleistungen prämiert. Dies geschieht zum Beispiel durch Vergabe von Deutschlandstipendien.

Zweite Säule ist die finanzielle Unterstützung von Projekten aller Fachrichtungen, die dazu dienen, die Reputation der Universität zu stärken. In den vergangenen fünf Jahren wurden mehr als 400 solcher Projekte gefördert, darunter viele Konferenzreisen, bei denen junge Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse präsentieren und so internationale Aufmerksamkeit auf die Universität Osnabrück lenken konnten. Außerdem wurden mithilfe der Universitätsgesellschaft Osnabrück zwei Stiftungsprofessuren im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften eingerichtet.

Die dritte Säule des Vereins ist die Förderung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Die Universität soll kein Elfenbeinturm sein. Sie hat einen Nutzen für jeden Einzelnen von uns, und das wollen wir herausstellen″, sagt René Riesner, seit April 2016 Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft Osnabrück. So werden zum Beispiel Vortragsveranstaltungen, Institutsführungen und Laborbesichtigungen angeboten, die den Mitgliedern Einblick in den Wissenschaftsbetrieb geben sollen.

Wie wichtig dieser Austausch zwischen Universität und dem Rest der Welt ist, unterstreicht Astrid Hamker, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins: Die Uni Osnabrück ist der zweitgrößte Arbeitgeber in der Region und ein wichtiger Standortfaktor.″ An dieser Stelle das hiesige Bildungswesen zu stärken und Talenten Türen zu öffnen sei daher von allgemeinem Interesse.

Um der Alma Mater auch weiterhin ideell und materiell unter die Arme greifen zu können, ist die Universitätsgesellschaft allerdings auch selbst auf Unterstützung angewiesen. Die Werbung neuer Mitglieder gehört mithin zu den vordringlichen Aufgaben der neuen Botschafterin Birgit Bornemann. Die Mitglieder sind die finanzielle Basis der Universitätsgesellschaft. Nur mit ihnen kann das Ziel erreicht werden, Bildung und Wissenschaft und den akademischen Nachwuchs dort zu fördern, wo es nötig ist″, erklärt die in Osnabrück bestens vernetzte Ex-Geschäftsführerin des Studentenwerks und frühere Oberbürgermeister-Kandidatin.

Bildtext:
Birgit Bornemann engagiert sich als neue Botschafterin für die Universitätsgesellschaft Osnabrück. Darüber freuen sich Universitätspräsident Wolfgang Lücke (links) und der Vorsitzende René Riesner.

Foto:
Universität Osnabrück/ Elena Scholz
Autor:
ng


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