User Online: 1 | Timeout: 10:49Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
420 Trösterbärchen für den Rettungsdienst
Zwischenüberschrift:
Kuscheln gegen Tränen und Panik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Trösterbärchen Tommy″ beruhigt die Nerven: Der Rettungsdienst Osnabrück erhält 420 Plüschbären, die Kindern helfen sollen bei Verletzungen und Krankheit Vertrauen zu den Rettungskräften aufzubauen.

Osnabrück. Schon seit einigen Jahren leistet Trösterbärchen Tommy in vielen deutschen Städten Rettungskräften Hilfe bei der Versorgung von verletzten oder kranken Kindern in Rettungsfahrzeugen. Seit Ende November 2016 ist die Aktion auch in der Friedensstadt angekommen: Knapp 60 Sponsoren aus der Stadt Osnabrück spendeten insgesamt 420 Kuscheltiere an den Rettungsdienst.

Verletzungen bei Kindern gehen meistens mit Tränen und Panik einher. In solchen Situationen kann das Trösterbärchen den Kindern dabei helfen, Vertrauen zu den Rettungsdienstmitarbeitern aufzubauen. Außerdem vereinfacht das Spielzeug die Lokalisation von Schmerzen: Die Kinder können zum Beispiel auf den Bauch des Bären zeigen, um den Sanitätern mitzuteilen, wo genau es wehtut″, so Detlef Ludwig, Abteilungsleiter Zentrale Aufgaben und Verwaltung bei der Feuerwehr Osnabrück.

Bis jetzt haben bereits 40 der Plüschbärchen mit gelbem Halstuch einen neuen Besitzer gefunden. Den Erfolg der Aktion beschreibt Heiko Schnitker, der bei der Feuerwehr als stellvertretender Amtsleiter für den Einsatzdienst zuständig ist: Wir haben gute Erfahrungen mit Tommy gemacht. Er hilft den Kindern und den Eltern über den ersten Schock hinweg und ist für sie ein Rettungsanker.″ In den Fahrzeugen sind immer zwei Bärchen, die auf ihren Einsatz warten. Zum Nachfüllen befinden sich weitere auf der Rettungswache. Hygiene steht dabei an erster Stelle: Die Plüschtiere sind allesamt geprüft und einzeln verpackt.

Positives Feedback

An der Aktion beteiligen sich der Arbeiter-Samariter-Bund, die Firma Freier Krankentransport Brümmer, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Hilfsdienst und die Berufsfeuerwehr Osnabrück. Organisiert wurde das Bärchenprojekt von der Verlagsgruppe KIM aus Detmold. Der Verlag gibt Bücher für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter heraus, die sich vorwiegend mit Themen wie Brandschutz- und Verkehrserziehung beschäftigen. Sabine Gerhardts von der Verlagsgruppe berichtet über die Resonanz: Wir bekommen viel positives Feedback, die Kinder hängen später sehr an ihrem Bären.″

Frank Otte, Vorstand für Städtebau, Umwelt und Ordnung, betont im Hinblick auf das Engagement der vielen Sponsoren: Mit ihrer finanziellen Unterstützung haben sie dazu beigetragen, dass die Kinder in diesen schwierigen Situationen nun einen eigenen Seelentröster erhalten. Deshalb gilt ihnen mein ganz besonderer Dank.″ Was passiert, wenn alle 420 Plüschtiere an kleine Patienten übergeben wurden, erklärt Detlef Ludwig: Das Projekt kommt gut an. Wenn die Bärchen verteilt sind, werden neue Sponsoren angefragt. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass es danach weitergeht.″

Bildtext:
Nahmen 420 Trösterbärchen entgegen (von links): Frank Otte, Heiko Schnitker, Frank
Holtmeyer und Andreas Goetz (beide Berufsfeuerwehr), Detlef Ludwig sowie Sabine
Gerhardts.

Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
Hannah Bahlke


Anfang der Liste Ende der Liste