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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Genügend Parkplätze schaffen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel (Dauer-) Parken künftig nur noch mit Ausweis Stadt führt im südlichen Teil des Westerbergs ab 1. April Bewohnerparken ein″ (Ausgabe vom 2. März).

Nun ist es offiziell, das Anwohnerparken am Westerberg kommt. Schön ist, die Anwohner wurden vorher befragt, ob sie Anwohnerparken gut finden oder nicht. Und erst einmal klingt das ja auch sehr verlockend.

Wir sind dennoch gegen die Einführung des Anwohnerparkens, weil es unserer Meinung nach die Parksituation am Westerberg nicht lösen wird. Durch die Möglichkeit, drei Stunden mit Parkscheibe dort zu parken, werden weiterhin alle Parkstreifen und mehr oder minder legale Parkmöglichkeiten genutzt werden. Denn das Problem ist nicht, wer wo wann wie lange parken darf, sondern dass es einfach zu wenig Parkmöglichkeiten gibt.

Durch den Parkplatzmangel sehen sich auch jetzt schon viele Parkende gezwungen, im Halteverbot zu parken. Das tun sie sehr bewusst, weil es einfach keine andere Möglichkeit zu geben scheint. Was sollte diejenigen denn dann davon abhalten, länger als drei Stunden zu parken, wenn sie auch heute schon jeden Tag ein Ticket riskieren? Das scheint also nicht die Lösung zu sein. Und drei Stunden parken zu dürfen hilft Anwohnern leider auch nicht, wenn sie länger Besuch haben oder Handwerker vor dem Haus den ganzen Tag einen Parkplatz benötigen.

Es geht uns im Übrigen nicht nur darum, dass unser Besuch unter der Woche lange nach Parkplätzen suchen muss. Die Parksituation am Westerberg ist schlichtweg momentan auch gefährlich. Rechts-vor-links-Straßen sind durch zuparkende Autos nicht mehr einsehbar, Fußgänger und Radfahrer können erst in letzter Sekunde gesehen werden, und rückwärts ausparkende Autos aus Einfahrten parken nicht selten blind aus, weil keine Einsicht auf die Straße mehr möglich ist. Von zugeparkten Einfahrten mal ganz abgesehen.

Das Hauptproblem sehen wir darin, dass es scheinbar nicht genügend offizielle kostenfreie Parkplätze für Studenten und eventuell auch Mitarbeiter der Hochschule gibt, weswegen diese auf die umliegenden Straßen ausweichen. Die Studenten sehen wir ebenso als Leidtragende wie die Anwohner der Hochschule. Wir wünschen uns eine für alle befriedigende Lösung des Kernproblems! Denn die aktuell geplante Umsetzung des Anwohnerparkens erscheint uns mehr wie eine Rumdokterei am Symptom und das ist bekanntermaßen selten heilversprechend.″

Andrea Klefoth

Hendrik Böwer

Osnabrück
Autor:
Andrea Klefoth, Hendrik Böwer


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