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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Ich dachte, das ist ein Aprilscherz″
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker beobachtete ausgebrochenen Bären aus der Nähe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Nur fünf Minuten nach der Ankunft im Osnabrücker Zoo am Samstag kommen einem 35-Jährigen und seinen Eltern plötzlich viele Menschen entgegen. Sie behaupten, ein Bär sei ausgebrochen. Ich dachte, das ist ein Aprilscherz″, erzählt der Osnabrücker im Gespräch mit unserer Redaktion. Kurz danach entdeckt er seiner Schilderung zufolge Bärin Tips am Klammeraffenhaus.

Dort war es auch, wo ihm und seinen Eltern die Besucher am Samstag entgegengekommen waren und gewarnt hatten, schildert der Osnabrücker, der namentlich nicht genannt werden möchte, das Geschehen. Da war er gerade erst angekommen und nur bis zum Klammeraffenhaus gekommen.

Keine Angst gehabt

Eine Lautsprecheransage habe er nicht gehört, versichert der gebürtige Ostercappelner. Auch Mitarbeiter des Zoos habe er nicht gesehen.

Da ich ja erst dachte, dass das ein Scherz ist, hatte ich aber keine Angst″, sagt der 35-Jährige. Wir haben dann kurz gewartet, uns umgeguckt und haben dann den Bären gesehen″, berichtet er. Auch dann sei die Angst ausgeblieben. Schließlich habe es keine Panik gegeben, und Tips sei zudem nicht sonderlich schnell unterwegs gewesen. Wir waren ja auch noch weit genug weg″, sagt der 35-Jährige. Gefahr habe daher für seine Eltern und ihn nicht bestanden, so seine Einschätzung.

Seine Eltern und er verschwanden nach der Bärensichtung sofort durch einen wenige Meter entfernten Seiteneingang und beobachteten und fotografierten von dort aus das Geschehen. Kurz danach fielen die Schüsse. Wir dachten, die würden den Bären einfangen oder betäuben″, sagt der Augenzeuge. Wenn wir gewusst hätten, dass es so ein tragisches Ende nimmt, hätten wir es nicht angeguckt.″ Als sie den toten Bären am Boden liegen sahen, gingen sie.

Bildtexte:
Am Haus der Klammeraffen nahm Tips noch ein Bad, bevor sie kurz danach von einem Mitarbeiter des Zoos erschossen wurde.

Bärin Tips nur wenige Meter entfernt.

Fotos:
NOZ
Autor:
yjs


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