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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Überschrift:
Leiharbeiter sollen nach Osnabrück
Artikel:
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Originaltext:
Emden/ Wolfburg/ Osnabrück. Rund 300 Leiharbeiter des Emder Volkswagenwerkes sollen demnächst für zwei Jahre ins Werk Osnabrück wechseln. Das bestätigte gestern der Emder Werkssprecher Jan Wurps den Ostfriesischen Nachrichten. Auf eine entsprechende Betriebsvereinbarung hätten sich der Wolfsburger VW-Vorstand und das Emder Werksmanagement auf der einen und die Betriebsräte in Emden und Osnabrück auf der anderen Seite geeinigt.

Derzeit gibt es gut 1000 Leiharbeiter im Emder VW-Werk. Davon will VW rund 800 in einen festen Vertrag übernehmen. Doch nicht für alle dieser Mitarbeiter gibt es in Emden aktuell genug Arbeit. Deshalb sollen 300 von ihnen nach Osnabrück wechseln. Nach Ablauf von zwei Jahren ist vorgesehen, dass die Betroffenen wieder nach Emden zurückkehren.

Weniger Lohn

Die ersten Betroffenen sollen noch im März nach Osnabrück wechseln, der Großteil folgt dann im Mai. Falls es Mitarbeiter gibt, die das Wechsel-Angebot nicht annehmen, werden die restlichen rund 200 Leiharbeiter angesprochen, deren Verträge im Laufe des Jahres enden, so Wurps. Man gehe aber davon aus, dass der Großteil der 300 Betroffenen das Angebot annehmen werde. VW habe den Betroffenen finanzielle Unterstützung für eine Wohnung vor Ort und mögliche Fahrten nach Osnabrück zugesagt. Zwar gebe es dort etwas weniger Lohn als in Emden doch immerhin einen Tarifvertrag der IG Metall.

Wegen Absatzproblemen beim VW Passat gibt es im Werk in Emden immer wieder Phasen der Kurzarbeit. Auch an acht Tagen im März und April stehen die Bänder bei Ostfrieslands größtem Arbeitgeber wieder still. De facto bedeutet das in diesem Zeitraum eine Vier-Tage-Woche für die mehr als 9000 VW-Werker.
Autor:
Aiko Recke


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