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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Deutliches Zeichen gegen Rassismus
 
Mit Rap und Jazz gegen Rassismus
Zwischenüberschrift:
Aktionswochen im Beisein von Schirmherrin Ferhad Breschkai eröffnet
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Rund 25 Organisationen wollen im Zuge der Osnabrücker Wochen gegen Rassismus wie schon in den vergangenen Jahren auch in diesem Jahr wieder ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzen. Die Aktion wurde am Freitag von Bürgermeisterin Birgit Strangmann eröffnet.

Am Freitagnachmittag wurden im Rathaus die Internationalen Wochen gegen Rassismus eröffnet. Die Feier mit viel Musik und Gesprächen gab einen Vorgeschmack auf das bunte Programm der kommenden Wochen. Die bundesweite Aktion findet vom 13. bis zum 26. März statt.

Osnabrück. Nach dem swingenden Auftakt mit der Gruppe Zazusca im Friedenssaal verwies Bürgermeisterin Birgit Strangmann darauf, dass Osnabrück sich in 2017 zum dritten Mal an den Aktionswochen beteiligt. Auch in diesem Jahr sei es wieder gelungen, ein buntes Programm auf die Beine zu stellen.

Rund 25 verschiedene Organisationen engagieren sich bis Ende März, um ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Strangmann erklärte: Es genügt nicht, andere Menschen zu dulden. Erst gegenseitiger Respekt bewahrt uns vor Gewalt.″ Die besten Chancen für Integration biete Bildung. Schulen seien besonders gefordert, es sei notwendig, mehr Ressourcen in diesem Bereich aufzuwenden.

Besondere Höhepunkte der vielfältigen Veranstaltungen sind laut Strangmann unter anderem der Revolutzajam sowie das Stück Almanya, ich liebe dich″ des Theaters Halber Apfel″. Auch das Romeo Franz Ensemble werde bei seinem Konzert glänzen.

Mustafa Jafari, der vor eineinhalb Jahren zusammen mit seinem Bruder aus Afghanistan nach Deutschland flüchtete, erzählte den Gästen in seinem Rap in deutscher Sprache seine bewegende Lebensgeschichte. Bin nur etwas anders, ich bin nicht verrückt″, rappt Mustafa unter dem Applaus der Zuhörer. Einen besonderen Dank bekommt Jafari von Ferhad Breschkai, stellvertretende Geschäftsführerin beim Bundesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen. Die Schirmherrin der Osnabrücker Wochen gegen Rassismus war für die Eröffnungsfeier aus Berlin angereist. Wir müssen uns jeden Tag, jeder an seinem Platz und jeder an seiner Stellschraube mit dem Thema Integration beschäftigen″, erklärt Breschkai. Auf diese Weise sei es möglich, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus entgegenzuwirken. Migranten sollten nicht als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung dargestellt werden.″

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Bildtext:
Gypsy Swing mit der Gruppe Zacusca wurde den Gästen im Friedenssaal des Rathauses zur Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus″ geboten.

Ferhad Breschkai

Fotos:
Michael Gründel
Autor:
haba


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