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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Sutthauser Bahnhof wird Park-and-ride-Station
 
Sutthauser Bahnhof wird Park-and-ride-Station
Zwischenüberschrift:
Stadt investiert 1,3 Millionen Euro – Ein Umbau nach allen Regeln der Elektromobilität
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Am Sutthauser Bahnhof investiert die Stadt 1, 3 Millionen Euro in eine Park-and-ride-Anlage. Ein großer Teil dieser Summe kommt aus Landesmitteln.

Der Sutthauser Bahnhof ist der Knotenpunkt, an dem die Buslinie 7 auf den Haller Willem trifft, der Osnabrück mit Bielefeld verbindet. 56 überdachte Fahrradstellplätze sind in der ersten Ausbaustufe vorgesehen und 42 Stellplätze für Autos.

Für E-Mobile, E-Bikes und Pedelecs sind Ladesäulen vorgesehen, und auch die batteriebetriebenen Elektrobusse können an der Haltestelle aufgeladen werden. Das ist aber noch Zukunftsmusik, denn die Linie 7 steht bei der geplanten Elektrifizierung nicht an erster Stelle.

Im April sollen die Arbeiten für die Park-and-ride-Station beginnen, die voraussichtlich ein Jahr dauern werden.

Der Sutthauser Bahnhof wird zur Park-and-ride-Drehscheibe: 1, 3 Millionen Euro investiert die Stadt, um Autofahrern, Radlern und Fußgängern den Umstieg auf Bus oder Bahn zu erleichtern nach allen Regeln der Elektromobilität.

Osnabrück. Voraussichtlich im April sollen die Arbeiten am Sutthauser Bahnhof beginnen. Wir schreiben gerade aus″, sagt Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadt Osnabrück. Das Geld steht zur Verfügung, und das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 590 000 Euro.

Der Bahnhalt am Haller Willem erfüllt die wichtigsten Voraussetzungen, die an eine Park-and-ride-Station gestellt werden. Mit Zug, Bus und Auto ist der Platz bequem zu erreichen. Bislang fehlen aber Parkplätze. Nach den Plänen der Stadt sollen künftig 42 Pkw vor dem Bahnhof abgestellt werden können, bisher sind es nur halb so viele.

Für E-Mobile werden Ladesäulen installiert, ebenso für E-Bikes und Pedelecs. 56 Fahrräder passen in einen überdachten Käfig, der noch erweiterbar ist. Falls der Platz in der Radstation auf Dauer nicht reicht, wird in der Stadtverwaltung schon eine zweistöckige Lösung ins Auge gefasst.

Eine Ladestation für Busse ist ebenfalls vorgesehen, obwohl die Linie 7 bei der geplanten Elektrifizierung nicht an erster Stelle steht. Aber die Stadtwerke legen Wert darauf, dass der Knotenpunkt in Sutthausen mit dem neuen Nahverkehrszeitalter in Verbindung gebracht wird.

P+ R werde eine zunehmende Rolle spielen, sagt Stadtwerke-Sprecherin Kathrin Witte mit Blick auf eine Prognose. Nach den bisherigen Erfahrungen am Bahnhof Sutthausen würden die Pkw-Abstellmöglichkeiten vor allem für die Weiterfahrt mit der Bahn genutzt. Sehr viel geringer sei der Anteil der Kunden, die dort auf den Bus umsteigen. Die Ausstattung mit Park+ Ride an dieser Stelle geschehe mit dem Ziel, diesen Standard an allen Bahnhöfen im Osnabrücker Land anzubieten.

Stadtbaurat Frank Otte geht etwas zurückhaltender mit dem Begriff Park+ Ride″ um. Zumindest, wenn der Sutthauser Bahnhof gemeint ist. Schon die Größe der Anlage zeige die Grenzen auf, sagt er, aber die Stadt wolle auf diesem Weg weitermachen und gemeinsam mit der Planungsgesellschaft Nahverkehr (Planos) untersuchen, an welchen Stellen das P+ R-Konzept sinnvoll ergänzt werden könne.

Die Bauarbeiten für die Park-and-ride-Station im Südwesten der Stadt sollen spätestens im April 2018 beendet sein. Dann beginnt die Landesgartenschau in Bad Iburg. An der will das benachbarte Atelier Trieb als Außenstelle mitwirken.

Das Buswartehäuschen aus rostigem Stahl und Glas, das der Künstler Volker Johannes Trieb gestaltet hat, soll auch in Zukunft zum Sutthauser Bahnhof gehören allerdings in einer anderen Ausrichtung, sodass die Wartenden nicht mehr von Wind und Regen behelligt werden. Darüber hatten sich Fahrgäste wiederholt beschwert.

Wie wird der Stadtverkehr der Zukunft? Lesen Sie im Internet auf www.noz.de

Bildtext:
Bitte umsteigen: Am Sutthauser Bahnhof entsteht die erste Park-and-ride-Plattform in Osnabrück.

Foto:
Jörn Martens

Ein Anfang

Das Auto stehen lassen? Da muss aber erst der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden! Und es muss überall Park-and-ride-Plätze geben! So klingt es, wenn Gewohnheitsautofahrer das Wort haben. Jetzt baut die Stadt eine Station für P+ R-Umsteiger. Ob sich damit etwas ändert?

Von 42 Stellplätzen für Autos können keine Wunder erwartet werden, sie sind ein Anfang. Voraussichtlich wohl eher für ältere Semester, die sich nicht mehr in den Stadtverkehr trauen. Vielleicht auch für den einen oder anderen Dauerparker, der sein Ticket selber zahlen muss. Immerhin ist die Monatskarte für den Bus billiger. Aber der Preisunterschied wird nur die wenigsten dazu bringen, ihren fahrbaren Untersatz am Stadtrand stehen zu lassen.

Solange jeder Mensch derart unbeschwert bis ins Stadtzentrum fahren kann, wird der Verkehr auf einem hohen Niveau bleiben. Mit allen bekannten Nebenwirkungen.
Autor:
rll


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