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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
(Dauer-)Parken künftig nur noch mit Ausweis
Zwischenüberschrift:
Stadt führt im südlichen Teil des Westerbergs ab 1. April Bewohnerparken ein
Artikel:
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Originaltext:
Im südlichen Teil des Westerbergs richtet die Stadt Osnabrück ab April in zwei Schritten das Bewohnerparken ein. Damit will die Verwaltung tagsüber dem hohen Parkdruck im Quartier entgegenwirken.

Osnabrück. Warum wird die Zone eingerichtet, und welcher Bereich ist betroffen? Von der Einführung der Anwohnerparkregelung erhofft sich die Stadt, den tagsüber teils hohen Parkdruck für die Quartiersbewohner entschärfen zu können. Gleichzeitig sollen Fremd- und Dauerparker aus dem Stadtteil verdrängt werden. Betroffen ist der Bereich zwischen Bergstraße und Caprivistraße, wobei die Stadt die Einrichtung der Gebiete in zwei Schritten vornehmen will. Zunächst wird ab dem 3. April im Bereich zwischen Bergstraße/ Lürmannstraße und Blumenthalstraße (beidseitig) das Bewohnerparkgebiet M eingerichtet. Gebiet N, das sich zwischen Blumenthalstraße und Caprivistraße (beidseitig) erstreckt, soll im Herbst 2017 folgen. Die Gebiete werden zeitversetzt eingerichtet, damit die Verwaltung die Antragswellen schneller bearbeiten kann.

Gibt es Besonderheiten? Bergstraße und Lürmannstraße gehören aktuell noch zum Parkgebiet A, sie werden jedoch mit Einführung der neuen Regelung Gebiet M zugeordnet. Für die Bergstraße gilt das gänzlich, in der Lürmannstraße sind die Hausnummern 3 bis 45 betroffen, also quasi bis zur Sperrung auf Höhe der ehemaligen Strahlenklinik.

Wer darf ab April in den Gebieten M und N parken? Jeder, der im abgegrenzten Gebiet wohnt, kann bei der Stadt einen Ausweis beantragen, der zum unbefristeten Abstellen des Autos berechtigt.

Grundsätzlich können weiterhin auch alle anderen Autos in der neuen Zone abgestellt werden aber eben nur zeitlich begrenzt. Autos ohne grünen Ausweis können mit Parkscheibe für maximal drei Stunden geparkt werden. Die Parkscheibenregelung gilt werktags von 9 bis 19 Uhr. Freies Parken ist somit in Abend- und Nachtstunden sowie sonntags möglich.

In der Lotter Straße gilt der Bewohnerparkausweis nicht, weil die Straße auch künftig nur Kurzzeitparkern zur Verfügung stehen soll. Anwohner bekommen auf Wunsch trotzdem einen Ausweis, auch wenn die Parkplätze vor ihrer Haustür nicht von der neuen Regelung betroffen sind.

Was kostet ein Bewohnerparkausweis, und wie bekomme ich ihn? Für die betroffenen Anwohner bedeutet die Einführung der Regelung zwar möglicherweise eine Entlastung bei der Parkplatzsuche aber auch mindestens einen Behördengang sowie eine jährliche Zahlung von 30, 70 Euro. Ausweise stellt das Bürgerbüro Verkehrslenkung aus. Erreichbar ist das Büro im Stadthaus 1 am Natruper-Tor-Wall 2 in Zimmer 110 oder unter Telefon 05 41/ 3 23-33 30. Sprechzeiten sind montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr. Vorgelegt werden muss ein Personalausweis oder eine Meldebescheinigung sowie die Kfz-Zulassungsbescheinigung. Jede Person kann nur einen Ausweis beantragen.

Welchen Hintergrund hat das Anwohnerparken? Die Entscheidung geht auf einen Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses aus dem Januar 2016 zurück. Seinerzeit wurde die Verwaltung beauftragt, sowohl die Auslastung der Parkplätze zu erfassen, als auch die Bewohner über ihre Meinung zum Anwohnerparken zu befragen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden in den beiden Gebieten 1652 Schreiben an Bewohner, Eigentümer und Verwalter verteilt. Von rund 41 Prozent oder 679 Adressaten erhielt die Stadt Antwort. In Gebiet M stimmten zwei Drittel der Befragten für die Einführung der Regelung, in Gebiet N lag die Zustimmung bei 51, 6 Prozent. Im November vergangenen Jahres beschloss der Ausschuss schließlich einstimmig die jetzt kommende Regelung.

Wo gibt es sonst noch Bewohnerparken? In den vergangenen Monaten wurde bereits in der vorderen Wüste und im Katharinenviertel eine Anwohnerparkregelung eingeführt. Weitere Zonen gibt es innerhalb des Innenstadtrings, zwischen Natruper Straße und Botanischem Garten sowie rund um den Rosenplatz und entlang des Nonnenpfads.

Mehr Berichte aus den Stadtteilen auf www.noz.de/ os

Bildtext:
In zwei Schritten führt die Verwaltung das Anwohnerparken am Westerberg ein. Unsere Grafik zeigt schematisch die Aufteilung der Gebiete.

Straßenliste

Folgende Straßen sind betroffen:

Albertstraße, Belfortplatz, Bergstraße, Bismarckstraße, Blumenthalstraße, Caprivistraße (zwischen Lieneschweg und Offenbachstraße), Dunantstraße, Edinghäuser Straße, Falkensteinstraße, Friedrichstraße, Goebenstraße, Kennepohlweg, Lieneschweg (zwischen Lotter Straße und Caprivistraße), Lotter Straße (nur die nördliche Straßenseite zwischen Bergstraße und Lieneschweg), Ludwig-Bäte-Straße, Lürmannstraße, Moltkestraße, Offenbachstraße, Roonstraße, Sophie-Charlotte-Straße, Straßburger Platz, Voigts-Rhetz-Straße, Weißenburger Straße, Werderstraße, Wielandstraße, Zeppelinstraße.
Autor:
Sebastian Philipp


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