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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fünf neue Stolpersteine gegen das Vergessen des Nazi-Terrors
Zwischenüberschrift:
Erinnerung an ermordete Osnabrücker
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am kommenden Mittwoch, 22. Juni, verlegt Gunter Demnig wieder Stolpersteine in Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Osnabrück. Am Ort der jeweils letzten freiwilligen Wohn- oder Wirkungsstätte werden Messingplatten in den Gehweg eingelassen, auf denen Namen und Schicksale der Opfer zu lesen sind. Bei der Verlegung am Mittwoch wird an fünf Bürgerinnen und Bürger erinnert, die als psychisch Kranke oder Deserteure Opfer des Nationalsozialismus wurden.
Der erste Stolperstein wird um 14 Uhr für den plattdeutschen Dichter Wilhelm Dallmeyer gelegt, der an der heutigen Süsterstraße 61 (früher: Johannismauer 36b) wohnte und 1944 in Hadamar ermordet wurde. Die Patenschaft für den Stein wird vom plattdeutschen Förderverein Region Osnabrück übernommen. Das gleiche Schicksal wie Dallmeyer erlitten Theodor Sternberg, an den um 14.30 Uhr an der Magdalenenstraße 4 erinnert wird, und Elise Tölle, deren Stein um 15 Uhr an der Sutthauser Straße 133 ins Pflaster eingefasst wird. Friedrich Wilhelm Schumacher verweigerte den Dienst an der Waffe und verlor sein Leben im Konzentrationslager Esterwegen. Für ihn wird um 15.30 Uhr ein Stolperstein an der Sutthauser Straße 190 verlegt. Paten des Stolpersteins sind die Jugendherberge Osnabrück und die Theaterpädagogische Werkstatt. Im Anschluss wird um 16 Uhr Georg Klöppel ein Stolperstein an der Meller Straße 228 gewidmet, der wie so viele andere Patienten der Osnabrücker Heil- und Pflegeanstalt in Hadamar ermordet wurden. Paten sind die Eheleute Ruth und Florian Stögbauer.
Die Verlegung wird erneut durch Berufsschüler des Berufsschulzentrums am Westerberg mit Unterstützung des Osnabrücker Servicebetriebs vorgenommen.
Weitere Informationen zum Projekt Stolpersteine sind unter der Telefonnummer 05 41/ 323-22 87 und im Internet unter www.osnabrueck.de/ stolpersteine erhältlich.
Autor:
pm


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