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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ausschuss gibt Millionen für Krankenhaus-Sanierungen in Niedersachsen frei
 
Freude über Millionen für Kliniksanierungen
Zwischenüberschrift:
Niels-Stensen-Verbund und Schüchtermann wollen schnell starten – Klinikum Osnabrück hofft weiter
Artikel:
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Originaltext:
Hannover. Gute Nachrichten für Krankenhäuser in Bad Rothenfelde, Bramsche, Haselünne, Lingen, Nordhorn, Osnabrück und Papenburg: Der Krankenhausausschuss des Landes hat grünes Licht für millionenschwere Investitionen gegeben. Er verabschiedete ein 640 Millionen Euro schweres Paket.

Direkt starten können demnach die Modernisierung der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde (23 Millionen Euro), der Ausbau der Neurologie in der Hedon-Klinik Lingen (20Millionen ), ein Umbau der Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Osnabrücker Marienhospital (14, 7Millionen ), der Umbau der Bramscher Niels-Stensen-Kliniken (15, 5 Millionen ) sowie eine Modernisierung des Marienhospitals in Papenburg-Aschendorf (6, 3 Millionen ).

Grünes Licht gab der Ausschuss zudem unter anderem für Umbauten im Marienhospital in Vechta (5, 7 Millionen ), Erneuerungen im St.-Vinzenz-Hospital in Haselünne (4, 5Millionen ), den Neubau einer Tagesklinik der Euregio-Klinik Nordhorn (2Millionen ), eine Erweiterungen in Lohne ( 2, 9 Millionen ). Hier stehen nach Ministeriumsangaben nur noch baufachliche Prüfungen aus, der Baubeginn sei nahe.

Bereits bekannt war die Förderung der Erweiterung des Klinikums Osnabrücker Land in Georgsmarienhütte (4, 9 Millionen ). Einige Projekte gelten bereits als vorausgewählt, die Prüfung der Kosten ist aber noch nicht abgeschlossen: Zu ihnen gehören Neustrukturierungen im Klinikum Osnabrück (35Millionen ) sowie der Neubau einer Intensivstation im Borromäus-Hospital in Leer (18Millionen Euro) .

Osnabrück/ Bad RothenFelde. Die guten Nachrichten aus Hannover haben in den Vorstandsbüros der Krankenhäuser in Osnabrück, Bramsche und Bad Rothenfelde Freude und Erleichterung ausgelöst. Der Krankenhausausschuss des Landes hat grünes Licht für millionenschwere Sanierungen gegeben.

Drei Großinvestitionen im Großraum Osnabrück sind damit so gut wie genehmigt: der Ausbau der Geburtshilfe am Marienhospital Osnabrück (14, 7 Millionen Euro), die Neustrukturierung der Niels-Stensen-Kliniken in Bramsche (15, 5 Millionen Euro) und Modernisierungen an der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde (23 Millionen Euro). Der auf 35 Millionen Euro geschätzte Umbau des Operationstraktes der städtischen Kliniken in Osnabrück wird noch geprüft. Die Klinikum-Geschäftsführung hatte zwischenzeitlich die Pläne erweitert und ist weiterhin optimistisch, dass die Mittel genehmigt werden. Das Klinikum will insgesamt 40 Millionen Euro in die Erneuerung der OP-Säle investieren. Fünf Millionen sollen aus Eigenmitteln kommen.

Wir freuen uns über die Aufnahme in das Förderprogramm″, sagte Michael Böckelmann, Geschäftsführer der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde, am Donnerstag. Genutzt werde das Geld für den Neubau eines kardiologischen Bettenhauses und einer kardiologischen Intensivstation.

Auch im Marienhospital Osnabrück ist die Freude über den Zuschuss groß. Diese Unterstützung ist extrem wichtig für uns″, sagte Krankenhausdirektor Johannes Düvel, denn wir wollen auch künftig den hohen medizinischen und pflegerischen Ansprüchen genügen. Das gelingt nur, wenn die Räume und deren Ausstattung unseren Pflegenden und Ärzten ein fachgerechtes Arbeiten ermöglichen und gleichzeitig den Bedürfnissen unserer Patientinnen und der Neugeborenen entsprechen.″ Das MHO plant, den Kreißsaalbereich komplett neu zu bauen. Dafür wird im Funktionstrakt ein neues Geschoss errichtet, das der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe vorbehalten ist. Zudem werden die Stationen der Geburtshilfe erweitert und saniert.

In Bramsche will der Niels-Stensen-Verbund das Haus neu strukturieren. Künftig werden die Wege kürzer, es gibt neue Patienten- und Behandlungszimmer. Die Innere Medizin rückt näher an die Intensivstation heran, und die Psychiatrie erhält eine neue Etage. Zudem lässt der Verbund die Fassade energetisch überarbeiten. Die Gesamtkosten für den Um- und Neubau liegen bei 18 Millionen Euro. Der Verbund muss trotz der Unterstützung des Landes noch 2, 5 Millionen Euro selbst aufbringen.

Das letzte Wort über die Investitionszuschüsse hat das Ministerium. Es kann als sicher gelten, dass das Ministerium der Empfehlung des Ausschusses folgen und die Mittel offiziell bewilligen wird. Der Termin dafür steht noch nicht fest.

Autor:
apa/klw/hin


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