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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Der Sanierungsstau ist riesengroß″
Zwischenüberschrift:
Beirat für Kinderinteressen informiert sich über Jugendarbeit im Schinkel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Über ihre Arbeit berichteten die Mitarbeiter des Jugendzentrums Ostbunkers und des Heinz-Fitschen-Hauses am Dienstagabend im Beirat für Kinderinteressen.

Osnabrück. Gerade der integrative Aspekt der Kinder- und Jugendarbeit ist für den Stadtteil Schinkel sehr wichtig aber es gibt teilweise erheblichen Sanierungsbedarf. Dieses Fazit stand am Ende der Ausführungen.

In diesem Jahr feiert das Jugendzentrum in dem ehemaligen Luftschutzbunker sein 40-jähriges Bestehen. Am 12. Juni soll es daher beim Schinkelmarkt ein paar zusätzliche Attraktionen geben, kündigte Uwe Jasper vom Ostbunker-Team an. Die tägliche Arbeit ist vor allem von Spiel- und Aktionsangeboten sowie Fahrten und Freizeiten für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren geprägt.

Im Heinz-Fitschen-Haus, wo der Beirat für Kinderinteressen am Dienstag tagte, ist das Einstiegsalter unter drei Jahren angesiedelt. Vor allem Mütter kommen mit ihren Kindern in den Treff und tauschen sich aus oder spielen mit den Kleinen. Für ältere Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern gibt es ebenfalls Angebote vom offenen Treff über eine Fahrradwerkstatt bis zu einer Musik-AG.

Sowohl der Ostbunker als auch das Fitschen-Haus locken ihre Klientel vor allem aus der unmittelbaren Umgebung an. Während der Ostbunker nach eigenen Angaben etwa 8600 Kinder und Jugendliche mit seinen Angeboten erreichte, waren es beim Heinz-Fitschen-Haus insgesamt 44 000 Menschen, davon 12 000 Kinder, wobei es natürlich Schnittmengen zwischen den Besuchern der beiden Einrichtungen gibt.

Der Leiter des Heinz-Fitschen-Haus, Martin Niemann, und sein Kollege Uwe Jasper sagten, sie seien bei ihrer Arbeit gut aufgestellt. Gleichwohl gebe es Bedarfe. So könnten die Personaldecken in beiden Zentren dicker gestrickt sein. Und der Sanierungsbedarf sei in beiden Häusern spürbar. Während im Ostbunker der Jugendbereich in diesem Jahr durch eine Kooperation mit Auszubildenden der Handwerkskammer erneuert werden soll, steht hinter der Sanierung des Jugendtreffs Kompass″ derzeit ein großes Fragezeichen. Dort sind Räume von Schimmel befallen.

Am Ende der Tagung wurde vom Beirat für Kinderinteressen der einstimmige Beschluss gefasst, die Verwaltung um eine Aufstellung zu bitten, aus der detailliert hervorgeht, welche Bauunterhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen in den Jugend- und Gemeinschaftszentren notwendig sind und was sie kosten würden. Außerdem soll angefragt werden, ob die notwendigen Baumaßnahmen mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln durchgeführt werden können. Und es soll eine mögliche Unterdeckung dargestellt werden.

Der Sanierungsstau ist riesengroß″, sagte Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder mit Blick auf Schulen, Zentren und Kitas. Auch der Schimmelbefall im Kompass″ sei der Stadt bekannt. Die Prioritäten seien jedoch immer anders gesetzt worden. Weisleder sagte, der Bedarf an Baumaßnahmen sei dreimal so hoch, wie ihn die Stadt bewältigen könne.

Die nächste Tagung des Beirates für Kinderinteressen soll am 4. April stattfinden.

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Autor:
Thomas Wübker


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