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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gewerbe, Sport und viel Grün
Zwischenüberschrift:
Stadt startet Bürgerbeteiligung für das Limberg-Areal
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
70 Hektar für Gewerbe, Freizeit und Sport: Die Stadt geht mit ihrer Neuplanung für das Kasernengelände am Limberg in die Bürgerbeteiligung. Bis zum 21. März liegt der Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 578 öffentlich aus.

Osnabrück. Bisher galt das Areal am nordöstlichen Stadtrand als Sondergebiet für Verteidigung″. Seit dem Abzug der Rheinarmee vor acht Jahren gibt es diverse Zwischennutzungen von der Hundeschule bis zum Tonstudio, vom Caterer bis zum Ledermöbelrestaurator. In Baracken haben Musikbands ihre Proberäume eingerichtet, und auf den modernen Sportanlagen aus dem Nachlass der Briten spielen begeisterte Osnabrücker Hockey, American Football und Squash.

Der Sport soll auch bei der zukünftigen Nutzung des Kasernenareals eine wichtige Rolle spielen. Die Pläne der Stadt sehen zudem vor, dass öffentliche und private Freizeitangebote hinzukommen. Erklärtes Ziel ist es, viel Grün auf dem ehemaligen Militärgelände zu erhalten. Im Westen hat die Stadt bereits eine bis zu 80 Meter breite Grünzone als Abschirmung zu den benachbarten Wohngebieten angelegt. Im Osten soll der vorhandene Wald weiterhin Bestandteil der Landschaft bleiben.

Nach den Plänen der Stadt wird im Norden des Plangebiets eine Zone für Gewerbe und Dienstleistungen entstehen, die mehr als ein Drittel der Gesamtfläche einnehmen soll. Anders als in früheren Überlegungen handelt es sich aber nicht um ein Industriegebiet. Stark emittierende Betriebe dürfen also nicht angesiedelt werden.

Noch ist das Kasernengelände eingezäunt und nur über die Einfahrt im Südwesten erreichbar. Der Zaun wird aber wohl nicht mehr lange Bestand haben, und für die Verkehrserschließung plant die Stadt eine Straße, die sich in einem weiten S-Bogen diagonal über durch den Limberg zieht. Mit jeweils einem Kreisverkehr am Ickerweg und an der Vehrter Landstraße soll sie an das Verkehrsnetz angebunden werden.

Der größte Teil der Flächen gehört derzeit noch der Bundesrepublik Deutschland. Wenn der Bebauungsplan in Kraft tritt, will die Stadt das Gelände erwerben. Dabei kann sie zwar mit einem günstigen Quadratmeterpreis rechnen, allerdings muss sie sich verpflichten, die zum Teil sehr massiven Bauwerke und die Altlasten zu entfernen.

Bürgerbeteiligung: Bis zum 21. März liegen die Entwürfe für den Bebauungsplan Nr. 578 (Limberg) und die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans öffentlich aus. Zu sehen sind die Unterlagen im Internet (osnabrueck.de) und im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1. In diesem Zeitraum können Stellungnahmen und Änderungsvorschläge schriftlich oder per E-Mail abgegeben werden. Sie werden dem Ausschuss für Stadtentwicklung vorgelegt, bevor der Rat eine endgültige Entscheidung trifft.

Mehr Berichte aus den Stadtteilen auf www.noz.de/ os

Bildtext:
Durch diese hohle Gasse geht es auf das Ex-Kasernengelände am Limberg. Der Zaun wird aber wohl nicht mehr lange Bestand haben.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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